Vie­le Eltern fas­sen den Begriff des Vor­le­sens zu eng und den­ken, dass dazu immer ein gedruck­tes Buch mit viel Text gehört. Schau­en Eltern gemein­sam mit ihren Kin­dern Wim­mel­bü­cher an oder lesen Tex­te vom E-Reader vor, ver­ste­hen dies 23 Pro­zent nicht als Vor­le­sen. Mit Babys ein­fa­che Bil­der­bü­cher zu betrach­ten gehört für jeden fünf­ten Befrag­ten nicht dazu – obwohl gera­de die­se Impul­se von Anfang an für die Ent­wick­lung von Kin­dern wich­tig sind.

Dies zeigt die Vor­le­se­stu­die 2019, die kürz­lich in Ber­lin vor­ge­stellt wur­de. Die Stu­die ist wie der Bun­des­wei­te Vor­le­se­tag am 15. Novem­ber ein gemein­sa­mes Pro­jekt von Stif­tung Lesen, DIE ZEIT und Deut­sche Bahn Stif­tung.

Vie­le Eltern ver­ste­hen den Begriff des Vor­le­sens zu ein­ge­schränkt. Vor allem jene, die sel­ten vor­le­sen, den­ken nur an das klas­si­sche Lesen von Buch mit Text. Auch Comics und Bil­der­bü­cher anschau­en oder das Erzäh­len von Geschich­ten hilft den Kin­dern, Spra­che zu ent­wi­ckeln und lesen zu ler­nen“, erklärt Jür­gen Korn­mann, Lei­ter Mar­ke­ting & PR der Deut­schen Bahn und Beauf­trag­ter Lese­för­de­rung der Deut­sche Bahn Stif­tung.

Rund 32 Pro­zent aller Eltern in Deutsch­land lesen ihren Kin­dern im Vor­le­se­al­ter von zwei bis acht Jah­ren zu sel­ten oder nie vor. Die­ser Wert hat sich seit 2013 nicht ver­än­dert. Vor allem Eltern mit for­mal nied­ri­ger Bil­dung lesen zu sel­ten oder nie vor (51%) und haben dar­über hin­aus einen beson­ders kon­ser­va­ti­ven Vor­le­se­be­griff.

Die Stu­die hat zudem her­aus­ge­fun­den, dass berufs­tä­ti­ge Müt­ter mehr vor­le­sen als nicht berufs­tä­ti­ge. Im Ver­gleich lesen 27 Pro­zent berufs­tä­ti­ger Müt­ter zu sel­ten vor, bei den nicht berufs­tä­ti­gen sind es 39 Pro­zent. Väter sind wei­ter­hin Vor­le­se­muf­fel, 58 Pro­zent von ihnen lesen sel­ten oder nie vor.

Noch immer liest ein Drit­tel aller Eltern ihren Kin­dern zu sel­ten vor, obwohl es Kin­der auf viel­fäl­ti­ge Wei­se för­dert“, sagt Dr. Rai­ner Esser, Geschäfts­füh­rer der ZEIT Ver­lags­grup­pe. „Wir raten daher allen Müt­tern und Vätern, jeden Tag 15 Minu­ten vor­zu­le­sen.“

Unse­re Auf­ga­be bleibt es wei­ter­hin, Eltern zu moti­vie­ren und ihnen zu zei­gen, dass Vor­le­sen wich­tig für die Ent­wick­lung von Kin­dern ist“, fasst Dr. Jörg F. Maas, Haupt­ge­schäfts­füh­rer der Stif­tung Lesen, zusam­men. „Sie kön­nen im All­tag auf viel­fäl­ti­ge Wei­se sprach­li­che Anrei­ze geben. Vie­le, gera­de bil­dungs­fer­ne Eltern, tun dies bereits. Dann ist es vom Mär­chen­er­zäh­len über das gemein­sa­me Betrach­ten des Foto­buchs zum klas­si­schen Vor­le­sen nicht weit. Dar­auf wol­len wir nicht nur am Bun­des­wei­ten Vor­le­se­tag am 15. Novem­ber auf­merk­sam machen.“

Die Vor­le­se­stu­die wird seit 2007 jähr­lich durch­ge­führt. 2019 hat KMF Krä­mer Markt­for­schung GmbH im Juni und Juli 700 Eltern von Kin­dern im Alter von 2 – 8 Jah­ren (490 Müt­ter, 210 Väter) tele­fo­nisch befragt. Die Ergeb­nis­se sind damit reprä­sen­ta­tiv für die­se Ziel­grup­pen.

Alle Ergeb­nis­se sowie Vor­le­se­emp­feh­lun­gen für Kin­der zwi­schen zwei und acht Jah­ren fin­den Sie unter: www.stiftunglesen.de/vorlesestudie

Zen­tra­le Ergeb­nis­se aus den zurück­lie­gen­den Vor­le­se­stu­di­en lau­ten:

  • Kin­der, denen regel­mä­ßig vor­ge­le­sen wird, sind all­ge­mein erfolg­rei­cher in der Schu­le. Sie haben in Deutsch, Mathe und Fremd­spra­chen bes­se­re Noten als Kin­der, denen nicht vor­ge­le­sen wird. (2011)
  • Vor­le­sen hat dar­über hin­aus eine län­ger­fris­ti­ge sozia­le Bedeu­tung. Wur­de Kin­dern regel­mä­ßig vor­ge­le­sen, sind die­se häu­fi­ger dar­um bemüht, ande­re in die Gemein­schaft zu inte­grie­ren. Auch ist der all­ge­mei­ne Gerech­tig­keits­sinn die­ser Kin­der beson­ders aus­ge­prägt. (2015)
  • Vier von fünf Kin­dern, denen regel­mä­ßig vor­ge­le­sen wur­de, fällt das Lesen­ler­nen in der Grund­schu­le leicht. Bei den ande­ren ist das laut ihren Eltern deut­lich sel­te­ner der Fall (50 Pro­zent). Fragt man die Kin­der selbst, ist sogar mehr als die Hälf­te der Grund­schü­ler mit wenig Vor­le­se­er­fah­rung frus­triert, weil das Lesen­ler­nen ihnen zu lan­ge dau­ert. (2018)
Jedes ver­schen­ken Unter­neh­men in Düs­sel­dorf und Umge­bung Vor­le­se­bi­blio­the­ken im Gesamt­wert von 25.000 an Kitas und Grund­schu­len.

Pri­vat­schu­len wer­den für immer mehr bil­dungs­na­he Fami­li­en eine Bil­dungs­al­ter­na­ti­ve zu staat­li­chen Schu­len. Im ver­gan­ge­nen Schul­jahr besuch­ten rund eine Mil­li­on (1.002.732) Schü­le­rin­nen und Schü­ler eine Schu­le in frei­er Trä­ger­schaft. Damit wur­de zum ers­ten Mal die Mil­lio­nen-Schwel­le über­schrit­ten, teilt der VDP Ver­band Deut­scher Pri­vat­schu­len Nord­rhein-West­fa­len mit. “Die Zahl der Pri­vat­schü­ler und damit der Ein­fluss der Pri­vat­schu­len auf das Schul­sys­tem in Deutsch­land könn­te noch weit­aus grö­ßer sein, gäbe es nicht zahl­lo­se gesetz­li­che Bedin­gun­gen, ver­wei­ger­te Inves­ti­ti­ons­hil­fen, Zulas­sungs­schran­ken und Anpas­sungs­zwän­ge, mit denen die Bun­des­län­der das staat­li­che Bil­dungs­mo­no­pol aus­for­men und die pri­va­te Kon­kur­renz behin­dern.”, sagt der Köl­ner Bil­dungs­for­scher Hel­mut E. Klein vom Insti­tut der Deut­schen Bil­dung.

Man muss “viel Asche” haben (um es mal sehr salopp zu for­mu­lie­ren), um das Kind auf eine Pri­vat­schu­le schi­cken zu kön­nen. Das zei­ge sich dar­in, dass pri­va­te Schu­len in eini­gen Bun­des­län­dern teils immense Gebüh­ren von den Eltern ver­lan­gen, sagt das Deut­sche Insti­tut für Wirt­schafts­for­schung (DIW). Bei­spiel Hes­sen: „Gera­de ein­mal die Hälf­te aller Pri­vat­schu­len erlässt dort Kin­dern von Hartz-IV-Emp­fän­gern kom­plett das Schul­geld“, sagt DIW-Exper­te Hel­big. Damit sei die Schu­le für die­se Grup­pe von vorn­her­ein nicht zugäng­lich; von den für Bil­dung vor­ge­se­he­nen ohne­hin spär­li­chen Beträ­gen blei­be für Gebüh­ren nichts übrig. Das DIW-Fazit: Pri­vat­schü­ler stam­men immer häu­fi­ger aus Haus­hal­ten mit stu­dier­ten Müt­tern oder Vätern.

Einer der wich­tigs­ten Berei­che der Pri­vat­schu­len ist die beruf­li­che Bil­dung — auch in Düs­sel­dorf gibt es pri­va­te Berufs­schu­len. Nahe­zu jede fünf­te beruf­li­che Schu­le in NRW ist in frei­er Trä­ger­schaft, der Anteil an der Gesamt­zahl der Schü­ler im beruf­li­chen Bereich liegt bei 7,6 Pro­zent. „Gera­de im berufs­bil­den­den Bereich sind Pri­vat­schu­len hoch­spe­zia­li­siert, sind klei­ne, aber fei­ne Schu­len. Sie bil­den in inno­va­ti­ven Berei­chen wie Game Art und Game Design, Infor­ma­tik oder ‚Mana­ger im Mode­han­del‘ aus – Berufs­bil­der, die es bis vor weni­gen Jah­ren noch gar nicht gab“, erklärt Schra­de die im Ver­hält­nis gerin­gen Schü­ler­zah­len.

Im kin­der­freund­li­chen Düs­sel­dorf soll es zukünf­tig auch eine ers­te “Demo­kra­ti­sche Schu­le” geben, auch in pri­va­ter Trä­ger­schaft. In die­ser Schu­le soll es kei­ne Lehr­plan geben, kei­ne Noten, kei­ne Klas­sen. Es ist aller­dings nicht die ers­te Schu­le die­ser Art in NRW, wie es in der Pres­se stand. In Jülich gibt es auch eine sol­che Schu­le. Auch bun­des­weit gibt es gute Bei­spie­le, z.B. in Ham­burg und Ber­lin.

Schul­lei­te­rin die­ser neu­en Schu­len soll Moni­ka Brosch wer­den, lang­jäh­ri­ge Leh­re­rin und Kon­rek­to­rin an der Real­schu­le Golz­heim: “Bei uns kön­nen die Schü­ler, die mit ihrem Schul­be­such bei uns die gesetz­li­chen Schul­pflicht bis zur 10. Klas­se erfül­len, zwi­schen 8 und 9.30 Uhr kom­men und die Betreu­ung wird bis 16 Uhr ange­bo­ten. Die Kin­der, wir wol­len mit den Klas­sen 1 bis 7 star­ten, kön­nen dann spie­len, was lesen oder einen Sing-Wett­be­werb orga­ni­sie­ren. Oder was immer sie machen wol­len. Und wenn sie möch­ten, kön­nen sie uns Leh­rer als Beglei­tung dazu­neh­men. Wir haben aus­ge­bil­de­te Leh­rer für alle Fächer in den Klas­sen 1 bis 10. ”

Es tut sich also eini­ges in Sachen “Pri­vat­schu­len” — auch in NRW und Düs­sel­dorf. Die­se Ent­wick­lung soll­ten alle auf­merk­sam ver­fol­gen, denn eine Zwei-Klas­sen-Gesell­schaft in der Bil­dung brau­chen wir nun wirk­lich nicht.

Immer mehr Schu­len in NRW sind ohne Füh­rung — respek­ti­ve: die Stel­le des Schul­lei­ters ist vakant. In Nord­rhein-West­fa­len hat der­zeit jede sieb­te öffent­li­che Schu­le keine/n Schulleiter/in. Es feh­len über 700 Schul­lei­ter und sogar über 900 Stell­ver­tre­ter. Das ist für vie­le Schu­len fatal, denn: eine füh­rungs­lo­se Schu­le ist in der Regel eine schwa­che Schu­le. Impul­se für eine Schul­ent­wick­lung feh­len häu­fig. Viel­fach wer­den vakan­te Stel­len kom­mis­sa­risch besetzt. Eine nach­hal­ti­ge Per­so­nal­pla­nung ist das nicht.

Immer wie­der wird über den ekla­tan­ten Leh­rer­man­gel an deut­schen Schu­len berich­tet, das Pro­blem ist nicht neu — und die Pro­gno­sen für die kom­men­den Jah­re sind dra­ma­tisch. 26.300 zusätz­li­che Leh­rer wer­den bis 2025 allein an Grund­schu­len gebraucht, rech­ne­te die Ber­tels­mann Stif­tung kürz­lich vor.

Wenn einer Schu­le nicht nur die Leh­rer, son­dern die Lei­tung fehlt, greift der Man­gel tief. Und er geht an die Sub­stanz. Oft­mals über­nimmt ein Stell­ver­tre­ter in die­ser Situa­ti­on die Lei­tungs­funk­ti­on, obwohl er dafür nicht geschult ist. Da die Stel­le nicht offi­zi­ell nach­be­setzt wird, reicht sich der Man­gel nach unten durch: Leh­rer aus dem Kol­le­gi­um über­neh­men Auf­ga­ben, die ansons­ten lie­gen blei­ben wür­den. Die Schu­le fährt im Not­pro­gramm, eine lang­fris­ti­ge Ent­wick­lung ist kaum mög­lich. Die Über­las­tung des Per­so­nals bleibt sel­ten aus.

Grün­de gibt es vie­le für den Schul­lei­ter­man­gel! Die Aus­schrei­bun­gen dau­ern zu lan­ge. Des­wei­te­ren ver­die­nen Schulleiter/innen an Grund­schu­len kaum mehr als die “nor­ma­le” Lehr­kraft.

Daher sind Bil­dungs­po­li­ti­ker wei­ter gefor­dert, die Lei­tungs­pos­ten an Schu­len attrak­ti­ver zu machen. Eige­ne Ver­wal­tungs­lei­ter ein­zu­set­zen, wäre da bereits ein Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung. Eine bes­se­re Bezah­lung von Schulleiter/innen in Grund­schu­len sowie Zula­gen für Brenn­punkt-Schul­lei­ter wären eben­falls hilf­reich.

Wer eine Aus­bil­dung in sei­nem Wunsch­be­ruf macht, ist zufrie­de­ner. Das zeigt eine Stu­die des Bun­des­in­sti­tuts für Berufs­bil­dung. Dar­in gaben vier von fünf Azu­bis (83 Pro­zent) an, in einem der Beruf aus­ge­bil­det zu wer­den, den sie sich gewünscht hat­ten.

Die gro­ße Mehr­heit (83 %) der Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber, die eine betrieb­li­che Aus­bil­dungs­stel­le fin­den konn­te, wird in ihrem Wunsch­be­ruf oder einem ihrer Wunsch­be­ru­fe aus­ge­bil­det. Die­se Per­so­nen sind mit ihrer aktu­el­len beruf­li­chen Situa­ti­on deut­lich zufrie­de­ner als die­je­ni­gen, die in ande­ren Beru­fen als ihren Wunsch­be­ru­fen aus­ge­bil­det wer­den. Dies sind Ergeb­nis­se der reprä­sen­ta­ti­ven BA/­BIBB-Bewer­ber­be­fra­gung 2018, die vom Bun­des­in­sti­tut für Berufs­bil­dung (BIBB) und der Bun­des­agen­tur für Arbeit (BA) von Novem­ber 2018 bis Febru­ar 2019 durch­ge­führt wur­de.

Unter ande­rem gaben Män­ner häu­fi­ger als Frau­en an, dass ihr Aus­bil­dungs­be­ruf ihr Wunsch­be­ruf sei. Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne, die sich bereits in frü­he­ren Jah­ren um eine Aus­bil­dungs­stel­le bewor­ben hat­ten („Alt­be­wer­ber/-innen“) befan­den sich sel­te­ner im Wunsch­be­ruf als Per­so­nen, die sich erst­ma­lig bewar­ben. Auch konn­ten Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund sel­te­ner ihren Wunsch­be­ruf rea­li­sie­ren.

Inter­es­san­ter­wei­se berich­te­ten Stu­di­en­be­rech­tig­te sel­te­ner, sich im gewünsch­ten Aus­bil­dungs­be­ruf zu befin­den als Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber mit mitt­le­ren Abschlüs­sen. Ein Grund für die­ses Ergeb­nis könn­te sein, so ver­mu­tet das Autoren­team, dass sich Jugend­li­che und jun­ge Erwach­se­ne mit Stu­di­en­be­rech­ti­gung häu­fi­ger für Beru­fe mit einer star­ken Kon­kur­renz­si­tua­ti­on inter­es­sie­ren, also für Beru­fe wie zum Bei­spiel Medi­en­ge­stal­ter/-in oder Ver­an­stal­tungs­kauf­leu­te, in denen es mehr Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber als zur Ver­fü­gung ste­hen­de Aus­bil­dungs­plät­ze gibt.

An der Befra­gung betei­lig­ten sich rund 4.400 Per­so­nen, die bei der BA als aus­bil­dungs­su­chend regis­triert waren. Alle Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber, die sich zum Befra­gungs­zeit­punkt in einer betrieb­li­chen Aus­bil­dung nach Berufs­bil­dungs­ge­setz (BBiG) oder Hand­werks­ord­nung (HwO) befan­den, wur­den gefragt, ob es sich bei ihrem Aus­bil­dungs­be­ruf um ihren Wunsch­be­ruf oder einen ihrer Wunsch­be­ru­fe han­delt. Quel­le: BIBB

Die Stu­die steht im BIBB-Inter­net­an­ge­bot unter : www.bibb.de/vet-repository/000003 Down­load zur Ver­fü­gung. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter www.bibb.de/de/85311.php


Also, die­se Zahl die­ser Woche über­rasch­te mich dann doch: Zum ers­ten Mal seit 18 Jah­ren geht die Zahl der Hoch­schul­ab­schlüs­se in Deutsch­land zurück, nach­dem sie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren immer wei­ter gestie­gen ist. Fast 500.000 Men­schen hol­ten sich den Abschluss einer deut­schen Hoch­schu­le (im Vor­jah­res­ver­gleich ein Minus von 1 Pro­zent).

Das Gros der Stu­die­ren­den, näm­lich 40 Pro­zent, mach­te einen Abschluss in Rechts-, Wirt­schafts- und Sozi­al­wis­sen­schaf­ten, gefolgt von den Inge­nieur­wis­sen­schaf­ten (26%), Mathe­ma­tik und Natur­wis­sen­schaf­ten (11). Dann erst fol­gen Sport, Agrar-, Forst- und Ernäh­rungs­wis­sen­schaf­ten, Vete­ri­när­me­di­zin sowie Kunst oder Kunst­wis­sen­schaft (7) sowie Medi­zin und Gesund­heits­wis­sen­schaf­ten (6). Ins­ge­samt führ­te jedes zwei­te Examen im Prü­fungs­jahr 2018 zu einem Bache­lor­ab­schluss. Mas­ter­ab­schlüs­se und Lehr­amts­prü­fun­gen leg­ten zu, bei Pro­mo­tio­nen und her­kömm­li­chen Abschlüs­sen wie dem Diplom gab es einen Rück­gang. Natür­lich inter­es­sier­ten mich auch die Grün­de des Rück­gangs. Auf der einen Sei­te mag der “demo­gra­fi­sche Wan­del” in Deutsch­land eine Rol­le spie­len: Jede zwei­te Per­son in Deutsch­land ist heu­te älter als 45 und jede fünf­te Per­son älter als 66 Jah­re. Ande­rer­seits hat Deutsch­land in den ver­gan­ge­nen Jah­ren eine unge­wöhn­lich star­ke Zuwan­de­rung vor allem jun­ger Men­schen erlebt. Auf der ande­ren Sei­te erle­ben wir aber auch, dass fast 30& der Stu­die­ren­den ihr Stu­di­um abbre­chen. Vie­le Exper­ten sind sowie­so der Mei­nung, dass auf unse­ren Hoch­schu­len auch Stu­die­ren­de anzu­tref­fen sind, die dort eigent­lich gar nicht hin­ge­hö­ren, son­dern eher in eine Dua­le Aus­bil­dung. Blei­ben wir gespannt, wie sich dies alles wei­ter ent­wi­ckeln wird.

Tja, das hören wir in Düs­sel­dorf oft, wenn wir im Rah­men unse­ren sehr akti­ven Eltern­ar­beit mit den wich­tigs­ten “Bil­dungs­be­ra­tern” unse­rer Kin­dern, den Eltern halt, ins Gespräch kom­men. Und, natür­lich sind auch die Schü­le­rin­nen und Schü­lern kom­plett damit über­for­dert — aller­dings gibt es auch jede Men­ge guter Tools, sich selbst mit die­sem The­ma struk­tu­riert zu beschäf­ti­gen. Aber, dazu spä­ter mehr.

In Deutsch­land gibt es mitt­ler­wei­le mehr als 20.000 Stu­di­en­gän­ge. Und es wer­den täg­lich mehr. Und manch­mal müs­sen sich auch pri­va­te und staat­li­che Hoch­schu­len die Fra­ge erlau­ben las­sen, ob es die­sen oder jenen Stu­di­en­gang über­haupt noch braucht. Ich ken­ne im Ruhr­ge­biet bei­spiels­wei­se so klein­tei­li­ge Bio-Stu­di­en­gän­ge bei denen ich mich fra­ge: was bit­te schön will man damit spä­ter auf dem Arbeits­markt anfan­gen? War­um über­haupt bie­ten Hoch­schu­le sol­che Stu­di­en­gän­ge an? Weil sich Hoch­schu­len und Pro­fes­so­ren mes­sen las­sen an der Viel­zahl ihrer Ange­bo­te?

Aber, las­sen wir das an die­ser Stel­le: der Markt wird es rich­ten, sehr zum Leid­we­sen der jun­gen Leu­te, die heu­te und mor­gen stu­die­ren möch­ten und wer­den. Mitt­ler­wei­le beginnt bereits das Hoch­schul­ster­ben und auch die ers­ten Stu­di­en­gän­ge wer­den schon wie­der gestri­chen — weil sie viel­leicht zu exo­tisch waren?

Jörg Drä­ger, Mit­glied des Vor­stan­des der Ber­tels­mann Stif­tung und Geschäfts­füh­rer des CHE Cen­trum für Hoch­schul­ent­wick­lung, warnt der­weil: “„Die Viel­falt an Stu­di­en­gän­gen darf Stu­di­en­in­ter­es­sier­ten und Arbeit­ge­bern nicht als Wild­wuchs erschei­nen. Damit die­se sich unter den 20.000 Stu­di­en­gän­gen zurecht­fin­den, brau­chen wir kei­ne Ver­ein­heit­li­chung der Fächer­na­men, son­dern gute digi­ta­le Ori­en­tie­rungs­an­ge­bo­te“. Wohl war: In Düs­sel­dorf gibt es 25 (!) Hoch­schu­len — alle 8 km eine Hoch­schu­le. Purer Wahn­sinn und Ver­schleu­dung wich­ti­ger Res­sour­cen.

Nack­te Fak­ten: Die Anzahl der Stu­di­en­gän­ge an deut­schen Hoch­schu­len ist seit dem Jahr 2014 um 17 Pro­zent gestie­gen. Im Mai 2019 ver­zeich­ne­te der Hoch­schul­kom­pass der Hoch­schul­rek­to­ren­kon­fe­renz (HRK) erst­mals mehr als 20.000 Ange­bo­te für Stu­die­ren­de. Fünf Jah­re zuvor waren es noch rund 17.000. Beson­ders die pri­va­ten Anbie­ter in die­sem Bereich stei­ger­ten die Anzahl ihrer Stu­di­en­an­ge­bo­te um fast 70 (!) Pro­zent.

Rund 13 Pro­zent der neu­en Stu­di­en­gän­ge kom­bi­nie­ren unter­schied­li­che Fächer – etwa Medi­en­in­for­ma­tik oder Medi­zin­tech­nik. Im Trend lie­gen fächer­über­grei­fen­de Stu­di­en­gän­ge mit the­ma­ti­schen Schwer­punk­ten wie „Umwelt“ oder „Gesund­heit“. Ledig­lich jeder fünf­te neue Stu­di­en­gang trägt noch klas­si­sche Bezeich­nun­gen einer wis­sen­schaft­li­chen Dis­zi­plin wie „Che­mie“ oder „Phy­sik“. Knapp ein Drit­tel der neu­en Stu­di­en­gän­ge hat eine eng­lisch­spra­chi­ge Bezeich­nung.

Nun gibt es, wie bereits erwähnt, gute Tools für Schü­le­rin­nen und Schü­ler, sich in die­sem Dschun­gel zu Recht zu fin­den. Beim Dua­len Ori­en­tie­rungs­prak­ti­kum bei­spiels­wei­se ler­nen Schü­le­rin­nen und Schü­ler eine gan­ze Woche ihr Lieb­lings­stu­di­en­fach live ken­nen, ler­nen mit den “alten Häsin­nen und Hasen” gemein­sam in Semi­na­ren und Vor­le­sun­gen, erhal­ten Gesprächs­mög­lich­kei­ten mit Leh­ren­den und den Bil­dungs­be­ra­tern vor Ort.

In Pra­xis­pha­sen der Sek2 kön­nen Schü­le­rin­nen und Schü­ler die­ses Instru­ment nut­zen bzw. ihre bis­he­ri­gen Erfah­run­gen aus­wei­ten.

Nicht zuletzt bie­tet auch der aktua­li­sier­te Berufs­wahl­pass in NRW mit einem neu­en Sek2-Teil zahl­rei­che gute Hand­rei­chun­gen, Check­lis­ten und Feed­back­mög­lich­kei­ten, um sich mehr Klar­heit zu ver­schaf­fen.

Auch das SET-Tool der Agen­tur für Arbeit greift unter­stüt­zend ein.

Dies sind nur vier von sehr vie­len Mög­lich­kei­ten, sich indi­vi­du­ell auf den Stu­dier­markt vor­zu­be­rei­ten. Aller­dings wer­den die­se Instru­men­te auch teil­wei­se zu sel­ten genutzt. Statt­des­sen hört man dann von Schü­le­rin­nen und Schü­ler und Eltern: “Uns hat in der Schu­le nie­mand infor­miert”. “Berufs­wahl­pass — ken­ne ich nicht”. “Es gibt über­haupt kei­ne Infor­ma­tio­nen — unser Kind wur­de kom­plett allei­ne gelas­sen. Die gan­ze Arbeit müs­sen dann wir Eltern leis­ten”. Sol­che Aus­re­den las­se ich in mei­nen Gesprä­chen nicht mehr gel­ten, denn: es stimmt ein­fach nicht.

Auch Eltern nut­zen die vor­han­de­nen Mög­lich­kei­ten zu sel­ten. Eltern­aben­de wer­den immer sel­te­ner besucht, selbst wenn erfah­re­ne Exper­ten ein­ge­la­den wer­den und Rede und Ant­wort ste­hen. Eltern­abend wer­den in Schu­len durch­ge­führt, oft auch von Arbeit­ge­ber­ver­bän­den, den Kam­mern, der Agen­tur für Arbeit oder den Kom­mu­na­len Koor­di­nie­rungs­stel­len von “Kein Abschluss ohne Anschluss” (KAoA). Bei­spiel: ein­mal im Jahr wird von KAoA Düs­sel­dorf ein Eltern­abend stadt­weit ange­bo­ten mit bis zu 80 Eltern (dabei gibt es 12 bis 15.000 mut­maß­li­che Inter­es­sier­te). Oder ein ande­res Bei­spiel: In der Klas­se mei­nes Soh­nes kom­men 15 Eltern von 28 mög­li­chen (und dabei sind oft zwei von einem Kind). Sehr trau­rig!

Am Ende des Tages ist aber auch so, dass zuvie­le jun­ge Men­schen stu­die­ren, obwohl sie in einer Dua­len Aus­bil­dung bes­ser auf­ge­ho­ben wären. Weil man glaubt, spä­ter mehr zu ver­die­nen? Weil man glaubt, ein bes­se­res Anse­hen zu haben? Wer hat wohl mehr anse­hen: der arbeits­lo­se Jurist oder der Gar­ten- und Land­schafts­bau­er, der sich sei­ne Kun­den mitt­ler­wei­le aus­su­chen kann, weil er sowie­so Auf­trä­ge ableh­nen muss? Drei­mal dür­fen wir raten. Über 30% aller Stu­die­ren­den bre­chen ihr Stu­di­um frü­her oder spä­ter ab. “Frü­her” ist gut, weil man sich recht­zei­tig besinnt, etwas “ver­nünf­ti­ges” zu stu­die­ren. “Spä­ter” ist schlecht, weil der Zug dann schon oft abge­fah­ren ist.

Wie immer gilt auch hier: Augen auf bei der Stu­dier­wahl!!!!!

Im Blick­punkt Die Viel­falt der Stu­di­en­gän­ge 2019.pdf (pdf): https://www.che.de/downloads/Im_Blickpunkt_Die_Vielfalt_der_Studiengaenge_2019.pdf

Der Name ändert sich — die Idee bleibt: Aus den Düs­sel­dor­fer Tagen der Stu­di­en- und Berufs­ori­en­tie­rung wer­den die Düs­sel­dor­fer Tage der Beruf­li­chen Ori­en­tie­rung (DTBO), aber Idee und Kon­zept blei­ben erhal­ten, auch 2020. Die letz­ten vier Tage vor den Oster­fe­ri­en gehö­ren der Beruf­li­chen Ori­en­tie­rung. Und die Bilanz kann sich sehen las­sen. Fast 10.000 Schü­le­rin­nen und Schü­ler neh­men Jahr für Jahr an die­ser Berufs­ori­en­tie­rung teil.

Allein 3.000 Plät­ze wer­den von rund 150 teil­neh­men­den Unter­neh­men über das Buchungs­por­tal www.berufsorientierungstage.de bereit­ge­stellt. Damit ist und bleibt Düs­sel­dorf Spit­ze in Nord­rhein-West­fa­len. Schu­len und Schü­ler suchen aber auch über ande­re Wege Plät­ze in den Unter­neh­men, bei­spiels­wei­se über Lern­part­ner­schaf­ten und indi­vi­du­el­le Bewer­bun­gen. Die Unter­neh­men freu­en sich über das Enga­ge­ment der Schü­ler.

Vom 27. März bis zum 01. April 2020 öff­nen wie­der zahl­rei­che Unter­neh­men für 4–6 Stun­den ihre Türen, um sich den jun­gen Leu­ten als Aus­bil­dungs­be­trieb zu prä­sen­tie­ren, um Beru­fe und Berufs­bil­der vor­zu­stel­len. Über 60 Düs­sel­dor­fer Schu­len enga­gie­ren sich bei den Ori­en­tie­rungs­ta­gen.

Das Erfolgs­mo­dell: Schü­ler und Unter­neh­men begeg­nen sich auf Augen­hö­he. Oft beglei­ten die Aus­zu­bil­den­de die Jugend­li­che. Haut­nah ler­nen die Schü­ler Jobs ken­nen, kön­nen oft auch Hand anle­gen. Im Hotel wird ein Tisch fürs Abend­essen her­ge­rich­tet. Ein Rad wird in der Kfz-Werk­statt gewech­selt.

Ver­an­stal­ter sind die Kom­mu­na­le Koor­di­nie­rung der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf und das Düs­sel­dor­fer Kom­pe­tenz­zen­trum Beruf­li­che Ori­en­tie­rung. Die Teil­nah­me ist für alle Betei­lig­ten kos­ten­frei. Und es vie­le Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen, bei­spiels­wei­se Check­lis­ten, über 100 Ide­en für erfolg­rei­che betrieb­li­che Erkun­dun­gen und per­sön­li­che Bera­tun­gen über 0211.6690822.

Die rund 350 Aus­bil­dungs­be­ru­fe in Deutsch­land genie­ßen ein sehr unter­schied­li­ches Anse­hen. Dies ist eigent­lich kei­ne neue Erkennt­nis. In einem span­nen­den Report hat das Bun­des­in­sti­tut für Berufs­bil­dung BIBB noch einem die Hin­ter­grün­de beleuch­tet.

Im Grun­de soll­te die Suche nach der geeig­ne­ten Aus­bil­dung der jun­gen Men­schen die Nei­gun­gen und Talen­te im Blick behal­ten. Und wenn man in der Regi­on blei­ben möch­te gewiss auch den loka­len Aus­bil­dungs­markt. Aus­ge­wählt aber wer­den nach unse­ren Erfah­run­gen die Beru­fe nach Anse­hen. Ein­kom­men und Kar­rie­re­chan­cen gestal­ten den Such­pro­zess, weni­ger die Fra­ge: Was kann ich gut? Was mache ich am liebs­ten? Wofür brennt mein Herz?

Beson­ders hoch ange­se­hen sind den Ergeb­nis­sen zufol­ge die Aus­bil­dungs­be­ru­fe Fach­in­for­ma­ti­ker, Mecha­tro­ni­ker, Indus­trie­kauf­leu­ten, Elek­tro­ni­ker, Maler, Lackie­rer und Kauf­leu­ten im Groß- und Außen­han­del. Ver­gleichs­wei­se weni­ger hoch ange­se­hen sind Aus­bil­dungs­be­ru­fe wie Fach­kraft für Lager­lo­gis­tik, Fach­ver­käu­fer im Lebens­mit­tel­hand­werk oder Koch.

Trotz eines gro­ßes Enga­ge­ment von z.B. den Arbeit­ge­ber­ver­bän­den, den Kam­mern, dem NRW- Pro­gramm “Kein Anschluss ohne Abschluss” haben vie­le Betrof­fe­ne, vor allem Eltern und Schü­ler, kaum Trans­pa­renz. Die Fol­ge: Man bewirbt sich mit den bekann­tes­ten Aus­bil­dungs­be­ru­fe bei den Groß­un­ter­neh­men. Eher unbe­kann­te Beru­fe und eher unbe­kann­te Klein- und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men gehen in der Regel leer aus. Das ist scha­de, denn die Bewer­ber erhal­ten Absa­gen, die ver­mie­den wer­den könn­ten. Oder sie bre­chen die Aus­bil­dung oder das Stu­di­um ab, weil es doch nicht “ihr Ding” ist. Sehr scha­de.

Für BIBB-Prä­si­dent Fried­rich Hubert Esser kommt dem Anse­hen von Beru­fen in der Gesell­schaft in mehr­fa­cher Hin­sicht eine hohe Rele­vanz zu. “Das Image von Beru­fen spielt eine ent­schei­den­de Rol­le bei der Berufs­ori­en­tie­rung und Berufs­wahl, und es beein­flusst Stel­len­be­set­zungs­pro­zes­se am Aus­bil­dungs- und Arbeits­markt, da Aus­zu­bil­den­de und Erwerbs­tä­ti­ge auf­grund ihres Beru­fes eine mehr oder weni­ger hohe sozia­le Aner­ken­nung in der Gesell­schaft erfah­ren. Wenn wir in Zukunft mehr Jugend­li­che vor allem für Beru­fe mit Beset­zungs­pro­ble­men gewin­nen wol­len, müs­sen wir die Rah­men­be­din­gun­gen die­ser Beru­fe ver­bes­sern. Hier­zu gehö­ren neben guten Über­nah­me­mög­lich­kei­ten nach der Aus­bil­dung in ers­ter Linie siche­re Beschäf­ti­gungs­aus­sich­ten, gute Kar­rie­re­per­spek­ti­ven und ein ange­mes­se­nes Ein­kom­men.”

Schü­ler soll­ten sehr früh­zei­tig ihre Talen­te und Nei­gun­gen über­prü­fen, in NRW geschieht dies zum Bei­spiel mit der Poten­ti­al­ana­ly­se zu Beginn der 8. Klas­se, Beru­fe recher­chie­ren und doku­men­tie­ren im Berufs­wahl­pass und natür­lich Beru­fe und Berufs­fel­der ken­nen­ler­nen. Im Rah­men von (in NRW) Berufs­fel­der­kun­dun­gen und Prak­ti­ka (auch frei­wil­li­gen). Dabei sieht man sehr schnell was einem liegt und was nicht. Und man lernt Aus­bil­dungs­be­ru­fe ken­nen.

Ich per­sön­lich fin­de, dass es genug Mög­lich­kei­ten, Infor­ma­tio­nen und Chan­cen gibt. Aller­dings müs­sen sich die Betrof­fe­nen die­se Din­ge auch (ab-) holen. Zu wenig wer­den Eltern­aben­de, Infor­ma­ti­ons­aben­de, Berufs­mes­sen und berufs­ori­en­tie­ren­de Ver­an­stal­tun­gen genutzt. Aus die­sem Grun­de wur­den und wer­den zum Bei­spiel die Berufs­fin­dungs­mes­se “Beru­fe Live” oder den “Tag der Tech­nik” in Düs­sel­dorf ein­ge­stellt. Zuerst kamen die inter­es­sier­ten Schü­ler und Eltern nicht mehr — dann kamen auch die Betrie­be nicht mehr. Ver­ta­ne Chan­cen, um Trans­pa­renz zu schaf­fen.

Es bleibt zu hof­fen, dass Eltern und Schü­ler sich bes­ser infor­mie­ren, vor­han­de­ne Infor­ma­ti­ons­an­ge­bo­te nut­zen und mit den zahl­rei­chen Ansprech­part­nern, lokal und Regi­on, ins Gespräch kom­men.
https://www.bibb.de/veroeffentlichungen/de/bwp/show/10191