Am 4. Sep­tem­ber 2019 teil­te das nord­rhein-west­fä­li­sche Schul­mi­nis­te­ri­um mit: » Das Lan­des­ka­bi­nett hat die För­der­richt­li­nie für den Digi­tal­pakt Schu­le gebil­ligt und damit den Weg frei gemacht für die Aus­zah­lung der För­der­mit­tel an die Schu­len in NRW in Höhe von rund einer Mil­li­ar­de Euro. Schul­mi­nis­te­rin Yvon­ne Gebau­er erklär­te, dass die drin­gend erfor­der­li­che Unter­stüt­zung bei der Digi­ta­li­sie­rung der Schu­len nun Wirk­lich­keit wer­de: „Digi­ta­le Medi­en kön­nen das Ler­nen und Leh­ren in unse­ren Schu­len ver­bes­sern. Dafür müs­sen wir unse­re Schu­len mit moder­ner Tech­nik aus­stat­ten. Der Digi­tal­pakt Schu­le gibt uns den nöti­gen Rücken­wind, um unse­re Schu­len ins digi­ta­le 21. Jahr­hun­dert zu füh­ren.“ «

Heu­te, im Juli 2020, stellt man erschreckt fest: Bis­lang gibt der Digi­tal­pakt kaum “Rücken­wind”, denn die Schu­len bzw. die Schul­trä­ger fra­gen die Bun­des­mit­tel zur digi­ta­len Aus­stat­tung der Schu­len nur sehr zöger­lich ab. Das geht aus einer Ant­wort des Schul­mi­nis­te­ri­ums auf eine Klei­ne Anfra­ge der Grü­nen-Frak­ti­on her­vor, die unse­rer Redak­ti­on vor­liegt. Bis zum 3. Juni sei­en im Rah­men des Digi­tal­pakts Schu­le in NRW gut 404.000 Euro von ins­ge­samt mög­li­chen 1,058 Mil­li­ar­den Euro geflos­sen.

Mit dem „Digi­tal­pakt Schu­le“ unter­stützt der Bund die Län­der und Gemein­den als Schul­trä­ger bei Inves­ti­tio­nen in die digi­ta­le Bil­dung. Dazu stell­te der Bund für alle Bun­des­län­der zusam­men fünf Mil­li­ar­den Euro zur Ver­fü­gung, davon 3,5 Mil­li­ar­den in die­ser Legis­la­tur­pe­ri­ode. Die Schul­trä­ger in den Län­dern steu­ern zusätz­lich mehr als 550 Mil­lio­nen Euro bei. Dadurch sol­len bis 2025 alle Schu­len mit digi­ta­ler Infra­struk­tur ver­sorgt, also auch an W-Lan-Net­ze ange­schlos­sen, sein. Dies ist eine Vor­aus­set­zung, um die jüngst von der Lan­des­re­gie­rung bewil­lig­ten digi­ta­len End­ge­rä­te für Leh­rer und Schü­ler zuver­läs­sig nut­zen zu kön­nen.

War­um fließt das Geld nur sehr zöger­lich? Die Schul­lei­ter zucken nur mit den Schul­tern, denn: Sie bräuch­ten das Geld drin­gend. Offen­bar ist es so, dass die Antrag­stel­lung bis­her zu kom­pli­ziert sind und die Pro­zes­se zu lan­ge dau­ern. Das ist wirk­lich sehr scha­de, denn: will man digi­tal ler­nen, dann braucht es auch die Infra­struk­tur. NRW will bei­spiels­wei­se alle benach­tei­lig­ten Schüler*innen mit Lap­tops ver­sor­gen. Die Ver­tei­lung bzw. die Aus­lei­he soll über die Schu­len erfol­gen. Doch wenn es hier an Infra­struk­tur und per­so­nel­ler IT-Power fehlt, dann schei­tert die­se gute Idee bereits bevor sie begon­nen hat.

Um die­se Idee letzt­end­lich effek­tiv umzu­set­zen gibt es näm­lich auch noch ein zwei­tes Pro­jekt: den “GigabitMasterplans.NRW”, dass den Aus­bau flä­chen­de­cken­der giga­b­it­fä­hi­ger Net­ze vor­an­trei­ben wird. Bis Ende 2022 sol­len alle Schu­len und Gewer­be­ge­bie­te ange­schlos­sen sein. „Ent­schei­dend bei der Digi­ta­li­sie­rung ist, dass sämt­li­che Vor­ha­ben par­al­lel umge­setzt wer­den. Es geht dar­um, zeit­gleich zu agie­ren, um Wir­kung zu erzie­len. Die Schu­len müs­sen mit schnel­lem Inter­net ver­sorgt wer­den und die Schul­trä­ger kön­nen nun mit den Mit­teln des Digi­tal­pakts auch in den Schu­len noch bes­ser für die not­wen­di­ge digi­ta­le Infra­struk­tur sor­gen. Das Land hat auch die Leh­rer­aus­bil­dung ange­passt, damit die Leh­re­rin­nen und Leh­rer bereits in ihrer Aus­bil­dung und durch Fort­bil­dun­gen fit für die digi­ta­le Zukunft in den Klas­sen­zim­mern wer­den“, so Minis­te­rin Gebau­er.

Okee, die Müh­len mah­len lang­sam, aber hof­fent­lich nicht zu lang­sam. Im Sep­tem­ber 2019 sag­te Frau Gebau­er: „Die Schu­len und Schul­trä­ger ste­hen beim Digi­tal­pakt jetzt in den Start­blö­cken und am 15. Sep­tem­ber gibt das Schul­mi­nis­te­ri­um den Start­schuss. Die Digi­ta­li­sie­rung unse­rer Schu­len wird aber kein Sprint, son­dern ein Mara­thon wer­den. Die bes­te Tech­nik von heu­te wird mor­gen ver­al­tet sein. Des­halb wer­den wei­te­re Inves­ti­tio­nen fol­gen müs­sen. Für die bes­te Bil­dung unse­rer Kin­der und jun­gen Men­schen darf uns das nicht zu teu­er sein.“

Auch im Som­mer 2020 kann man das nur unter­schrei­ben!!!!!!

Die Nach­rich­ten sind zunächst gute Nach­rich­ten: Benach­tei­lig­te Schü­ler und alle Leh­rer in NRW sol­len eige­ne Lap­tops bekom­men. Dafür inves­tiert die Lan­des­re­gie­rung 350 Mil­lio­nen Euro. OK, das Geld kommt nicht nur aus Düs­sel­dorf. 105 Mil­lio­nen Euro stam­men aus Bun­des­mit­teln, 18 Mil­lio­nen Euro von Schul­trä­gern (ob die das schon wis­sen?). NRW sei damit das ers­te Bun­des­land, das sei­ne rund 200.000 Leh­rer flä­chen­de­ckend mit Lap­tops oder Com­pu­tern ver­sor­ge. Zusätz­lich sol­len vor allem bedürf­ti­ge Schü­ler Leih­ge­rä­te zur Ver­fü­gung gestellt bekom­men.

Die Idee ist wirk­lich eine Gute und wur­de bereits vor eini­gen Wochen in unse­rem Pod­cast vor­ge­schla­gen vor dem Hin­ter­grund, dass vie­le Kids zuhau­se digi­tal kaum erreich­bar sei­en. Und Leh­rer hat­ten kei­ne Dienst­ge­rä­te. Dar­an schei­ter­te dann oft der Ver­such, digi­ta­len Unter­richt anzu­bie­ten. Dies soll sich nun ändern in NRW, wobei die Schü­ler kei­ne Lap­tops “geschenkt” bekom­men, son­dern sich in der Schu­le aus­lei­hen kön­nen.

Soweit der Plan. Leh­rer­ver­bän­de begrüß­ten die Ankün­di­gun­gen. „Auch wenn es noch vie­le Detail­fra­gen zu klä­ren gibt: Die­ses Maß­nah­men­pa­ket ist ein ech­ter Mei­len­stein“, kom­men­tiert die leh­rer nrw-Vor­sit­zen­de Bri­git­te Bal­bach. Aber, wie so oft gibt es noch vie­le offe­ne Fra­gen. Was pas­siert mit­tel- und lang­fris­tig mit der Finan­zie­rung — vor allem im Hin­blick auf die Infra­struk­tur-Aus­stat­tung der Schu­len? Was pas­siert, wenn etwas kaputt­geht? Wenn Soft­ware aktua­li­siert wer­den muss? Wie soll die Aus­lei­he in der Schu­le statt­fin­den? Wer pflegt die Lap­tops in der Schu­le? Woher kom­men die ent­spre­chen­den IT-Men­schen der Schu­le? Die Klä­rung sol­cher Fra­gen bedarf auch einer finan­zi­el­len Klä­rung. Fol­ge­kos­ten, die man ein­rech­nen muss. Da braucht es einen mit­tel­fris­ti­gen Plan.

Die TU Dort­mund hat für eine bun­des­wei­te Stu­die „Unter­richt in der Coro­na-Pan­de­mie“ mit mehr als 3600 Lehr­kräf­ten aus all­ge­mein­bil­den­den Schu­len gespro­chen. „Vie­le haben von Schü­lern berich­tet, die weder aus­rei­chen­de Medi­en­kom­pe­tenz noch die Hard­ware hat­ten, um zu Hau­se mit den gestell­ten Auf­ga­ben umge­hen zu kön­nen“, sagt die geschäfts­füh­ren­de Direk­to­rin am Insti­tut für Schul­ent­wick­lungs­for­schung an der TU Dort­mund, Nele McEl­va­ny,. „Durch die Schul­schlie­ßun­gen hat­ten wir eine Real­si­tua­ti­on im Test, der auch gezeigt hat: Vie­le Schü­ler haben nicht immer sta­bi­les Inter­net mit ent­spre­chen­der Daten­men­ge zu Hau­se. In eini­gen Haus­hal­ten gibt es auf­grund der finan­zi­el­len oder räum­li­chen Lage über­haupt kei­ne Inter­net­ver­bin­dung.“ Auch Lösun­gen für die­se Pro­ble­me müss­ten noch geklärt wer­den.

Auch vie­le Leh­rer waren in den ver­gan­ge­nen 100 Tagen über­for­dert mit dem digi­ta­len Leh­ren. Eine Schul­lei­te­rin berich­te­te uns, Sie wäre zugleich Men­tor und Digi­tal-Coach für ihre Leh­rer. Des­halb gab es vie­le Leh­rer, die ana­log, per Brief und Tele­fon mit den Schü­lern unter­wegs waren. In der Dort­mun­der Stu­die heißt es, dass nur 56 Pro­zent der Leh­rer anga­ben, dass sie Lern­platt­for­men ver­wen­det hät­ten. Das muss man auch zur Kennt­nis neh­men. Der Wei­ter­bil­dungs­be­darf sei wirk­lich groß, sagen die Dort­mun­der Wis­sen­schaft­ler.

Aller­dings war die Lern­kur­ve auch bei den Lehr­kräf­ten hoch. Vie­le pro­bier­ten neue For­ma­te und Idee aus. Ob “Pad­delt” oder zoom-Mee­tings mit der Klas­se. Es bleibt also span­nend — und am Ende gibts viel zu tun.

Quel­len: www.tu-dortmund.de, www.rp-online.de, www.schulministerium.nrw.de

In die­sen Tagen wur­den zwei Bil­dungs­be­rich­te ver­öf­fent­licht, die es in sich haben. Der eine ist der Bun­des­bil­dungs­be­richt und der zwei­te kommt von der Initia­ti­ve Neue Sozia­le Markt­wirt­schaft (INSM).

Ers­ter Trend: Der Drang zu höhe­ren Bil­dungs­ab­schlüs­sen scheint vor­bei zu sein. Die Quo­ten beim Über­gang auf das Gym­na­si­um sin­ken, eben­so die Absol­ven­ten­quo­ten beim mitt­le­ren Schul­ab­schluss und auch beim Abitur. Außer­dem sehen die Autoren Defi­zi­te beim The­ma Digi­ta­li­sie­rung — sowohl in den Schu­len als auch bei den Schü­lern.

Die Coro­na-Wochen waren in unse­ren Schu­len eine Art „Feld­ver­such“, der neben viel Enga­ge­ment auch Lücken zeig­ten – vor allem in der Digi­ta­li­sie­rung. Wir berich­te­ten bereits in die­sem Pod­cast dar­über: vie­le Schü­ler sind zuhau­se digi­tal kaum zu errei­chen, es gibt aber auch Lehr­kräf­te, die sehr unsi­cher in die­sem Bereich sind und dann lie­ber gar nichts anbie­ten. Und letzt­end­lich fehlt es auch an digi­ta­ler Infra­struk­tur.

Von den Autoren des Bil­dungs­be­richts kommt die kla­re Emp­feh­lung: Digi­ta­le Medi­en las­sen sich nur dann nach­hal­tig ins Ler­nen ein­bin­den, wenn neben einer bes­se­ren tech­ni­schen Infra­struk­tur auch ver­stärkt in die Qua­li­fi­zie­rung der Lehr­kräf­te inves­tiert wird.”

Aber auch grund­sätz­li­che Defi­zi­te bei den Schü­lern wer­den ange­spro­chen: Es hat zwar heu­te fast jeder ein Smart­pho­ne. Aber über alle Bil­dungs­be­rei­che hin­weg ver­fü­ge “ein beträcht­li­cher Teil der Kin­der, Jugend­li­chen oder Erwach­se­nen bis­lang allen­falls über rudi­men­tä­re digi­ta­le Kom­pe­ten­zen”. Die Prä­si­den­tin der Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz (KMK) und rhein­land-pfäl­zi­sche Bil­dungs­mi­nis­te­rin Ste­fa­nie Hubig (SPD) nann­te als Bei­spiel den Umgang mit soge­nann­ten Fake News.

Auch die Lage bei der Berufs­aus­bil­dung bleibt ange­spannt: Obwohl es freie Aus­bil­dungs­plät­ze gibt, bleibt ein Teil der Jugend­li­chen ohne Lehr­stel­le. Die Bil­dungs­ex­per­ten emp­feh­len: “Soll der Fach­kräf­te­be­darf lang­fris­tig gedeckt wer­den, müs­sen zudem mehr Betrie­be dar­über nach­den­ken, auch Jugend­li­chen ohne oder mit nied­ri­gem Bil­dungs­ab­schluss die Chan­ce auf einen Aus­bil­dungs­platz zu geben”.

Blickt man dage­gen auf das The­ma Stu­di­en­ori­en­tie­rung, erkennt man, dass das Inter­es­se an einem Stu­di­um unge­bro­chen ist. Im Bil­dungs­be­richt wird damit gerech­net, dass die Nach­fra­ge nach Stu­di­en­plät­zen bis 2030 auf dem heu­ti­gen Niveau blei­ben wird. Pro Jahr fan­gen rund 500 000 Men­schen ein Stu­di­um an. Die Arbeits­markt­chan­cen für Aka­de­mi­ker wer­den als “nach wie vor sehr gut” bezeich­net.

Unse­re “Klu­ge Köp­fe” kön­nen Sie hören in unse­rem aktu­el­len Pod­cast zum “Dua­len Ori­en­tie­rungs­pro­gramm”: per­fekt für Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die sich für ein Stu­di­um inter­es­sie­ren, für Unter­neh­men, die z.B. Dua­le Stu­di­en­gän­ge anbie­ten, sowie für Lehr­kräf­te und Eltern: https://anchor.fm/unternehmerschaft/episodes/Go-to-meeting-der-KLUGEN-KPFE-zum-Dualen-Orientierungsprogramm-efaips/a-a2eos65

Tau­sen­de Schü­ler ler­nen seit Wochen Mathe mit Herrn Schmidt, obwohl sie ihn nicht per­sön­lich ken­nen. Mit und über You­Tube. Schü­ler und Eltern sind begeis­tert und tat­säch­lich: die Vide­os machen wirk­lich Spaß und Freu­de. “Spaß und Freu­de” in Mathe? Ja, sagt der Chro­nist, aber schau­en Sie doch selbst! https://www.youtube.com/channel/UCy0FxMgGUlRnkxCoNZUNRQQ

Schü­ler ler­nen heu­te mit You­tube, das zeigt eine Stu­die des Rates für Kul­tu­rel­le Bil­dung. Für den Ober­schul­rek­tor Kai Schmidt aus Nie­der­sach­sen ist das kein Pro­blem. Schließ­lich ist er selbst einer der belieb­tes­ten Mathe­leh­rer auf der Platt­form. Er ist über­zeugt, dass er dadurch auch ein bes­se­rer Leh­rer im Klas­sen­zim­mer gewor­den ist.

Lesen Sie ein exklu­si­ves SZ- Inter­view hier: https://www.sueddeutsche.de/bildung/lehrerschmidt-youtube-mathe-algebra-gleichungen-1.4474578

Fritz geht in die 9. Klas­se einer Gesamt­schu­le in Mön­chen­glad­bach und seit Coro­na war er wie alle ande­ren Kin­der und Jugend­li­chen nicht mehr in der Schu­le. Auch nun, kurz vor den gro­ßen Som­mer­fe­ri­en, ist er nur noch sel­ten in der Schu­le. Statt­des­sen lernt er online: Online­mee­tings, Chats mit dem Leh­rer über lo-net, Ein­zel­ar­beit, Haus­auf­ga­ben-Stel­lung und -Bespre­chung eben­falls digi­tal. Fritz gefällt das, zumal er neben dem Ler­nen zuhau­se auch viel Zeit sei­nem Hob­by zu frönt und sich durch Gar­ten­ar­beit seit Taschen­geld auf­bes­sern kann.

Die­ses neu­ar­ti­ge Prä­senz- und Distanz­ler­nen ist für alle neu und die Einen kom­men gut damit zu Recht und die Ande­ren etwas schlech­ter. Es gibt Lehr­kräf­te, die sind sehr digi­tal-fitt und ande­re Lehr­kräf­te, die sind sehr unsi­cher in die­sem Bereich und haben teil­wei­se sogar Angst vor eige­ner Über­for­de­rung. Da sind dann auch Schul­lei­te­rin­nen und Schul­lei­ter Coach und Moti­va­tor zugleich. Aber, auch Schü­ler sind digi­tal nicht weni­ger sel­ten zu errei­chen — aber das The­ma haben wir an die­ser Stel­le auch schon the­ma­ti­siert.

Nun gibt es aber eine inter­es­san­te Schü­ler­be­fra­gung vom Insti­tut der Deut­schen Wirt­schaft. Die Wis­sen­schaft­ler befrag­ten 2.000 Jugend­li­che, gefragt nach der bes­ten Lern­me­tho­de. Die Schü­ler sind 17 Jah­re jung und kom­men über­wie­gend aus Gym­na­si­en, weil sie Teil­neh­mer sind des Schü­ler­fir­men­pro­jekts “Juni­or” sind. Also, in keins­ter Wei­se reprä­sen­ta­tiv, aber den­noch “ein­drück­lich” wie die Süd­deut­sche (SZ) schreibt.

Zu den Ergeb­nis­sen: 42% der Schü­ler gefällt das Ler­nen im Inter­net über Vide­os und Erklär­clips am bes­ten. Der Schul­un­ter­richt war nur für 27 Pro­zent der Jugend­li­chen die Lern­me­tho­de der Wahl. Pod­cast hören im Übri­gen nur 3%. Die Unter­su­chung liegt der SZ vor­ab vor.

In wel­chen Fächern mit digi­ta­len Gerä­ten unter­rich­tet wird: Natur­wis­sen­schaf­ten (47%), Fremd­spra­chen (43), Gesell­schafts­kun­de (42), Mathe (35), Deutsch (34).

Man muss natür­lich berück­sich­ti­gen, dass die befrag­ten Jugend­li­chen rela­tiv alt sind, bei Grund­schü­lern dürf­ten die Ergeb­nis­se sicher anders aus­fal­len”, sagt IW-For­sche­rin Ruth Schü­ler. “Aber für uns war es frap­pie­rend fest­zu­stel­len, wie digi­tal die Lern­rea­li­tät von Schü­le­rin­nen und Schü­lern bereits ist und wie wenig digi­tal im Gegen­satz dazu die Schu­len bis­her auf­ge­stellt waren.” Das zei­gen die Daten der jüngs­ten Pisa-Stu­die aus dem Jahr 2018, die die IW-Autorin­nen par­al­lel aus­wer­te­ten. Mehr als die Hälf­te der damals befrag­ten 15-Jäh­ri­gen gab an, dass bei ihnen im Unter­richt kei­ne Note­books oder Tablets ein­ge­setzt wür­den. Am häu­figs­ten wer­den digi­ta­le Gerä­te im Klas­sen­zim­mer noch in den Natur­wis­sen­schaf­ten oder Fremd­spra­chen genutzt.

Inter­es­sant auch, dass Jungs und Mädels offen­bar “anders” ler­nen. Die SZ schreibt dazu: Tipps von Freun­den sind zwar für Jun­gen wie für Mäd­chen glei­cher­ma­ßen rele­vant; dar­über hin­aus berück­sich­ti­gen Mäd­chen aber häu­fi­ger Emp­feh­lun­gen von Lehr­kräf­ten, wäh­rend Jun­gen sich nach den Abruf­zah­len eines Vide­os rich­ten — getreu dem Mot­to: Was viel geklickt wur­de, wird schon was tau­gen.

Mehr Ergeb­nis­se gibts hier https://www.sueddeutsche.de/bildung/schule-youtube-lernvideos-1.4937698

Nach dem ver­gan­ge­nen BLOG-Bei­trag zum The­ma “Digi­ta­les Ler­nen” ström­te es plötz­lich in vie­len ande­ren Medi­en. Auch Axel Plün­ne­cke vom IW Köln hat sich jetzt gemel­det mit einem sehr span­nen­den Bei­trag. Er schreibt: Das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt hat neue Zah­len ver­öf­fent­licht, die alte Pro­ble­me auf­zei­gen: Noch immer ist digi­ta­les Ler­nen an den Schu­len in Deutsch­land die Aus­nah­me. Wei­te­re Stu­di­en machen deut­lich: Es fehlt an Kom­pe­ten­zen der Lehr­kräf­te, oft gibt es nicht ein­mal WLAN für Schü­ler und Leh­rer. Das Bil­dungs­sys­tem muss bei der Digi­ta­li­sie­rung end­lich sei­ne Haus­auf­ga­ben machen.

Digi­ta­les Ler­nen ist nach der schritt­wei­sen Wie­der­eröff­nung der Schu­len wich­ti­ger denn je, um Bil­dung zu ermög­li­chen und der Gefahr einer zuneh­men­den Chan­cen­gleich­heit an Schu­len ent­ge­gen­zu­wir­ken. 

Die Defi­zi­te im deut­schen Bil­dungs­sys­tem sind aller­dings nicht erst seit den heu­te ver­öf­fent­lich­ten Zah­len bekannt. Auch die inter­na­tio­na­len Ver­gleichs­stu­die “Inter­na­tio­nal Com­pu­ter and Infor­ma­ti­on Liter­acy Stu­dy” (ICILS-2018) hat sich den Pro­ble­men gewid­met: Dem­nach lan­den deut­sche Schü­ler bei den com­pu­ter- und infor­ma­ti­ons­be­zo­ge­nen Kom­pe­ten­zen nur im Mit­tel­feld und weit hin­ter dem Spit­zen­rei­ter Däne­mark. Nur rund 23 Pro­zent der Leh­rer, die Acht­kläss­ler unter­rich­ten, set­zen laut ICILS-2018 täg­lich digi­ta­le Medi­en im Unter­richt ein. Deutsch­land liegt damit deut­lich unter dem inter­na­tio­na­len Mit­tel­wert von rund 48 Pro­zent.

Nur etwa 26 Pro­zent der Schü­le­rin­nen und Schü­ler in der ach­ten Klas­se besu­chen eine Schu­le, in der sowohl für die Lehr­kräf­te als auch für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ein WLAN-Zugang ver­füg­bar ist – der schlech­tes­te Wert unter den teil­neh­men­den Län­dern. Zum Ver­gleich: Der EU-Schnitt liegt bei rund 68 Pro­zent, Däne­mark erreicht sogar eine Quo­te von 100 Pro­zent.

Nur sel­ten digi­ta­le Gerä­te im Unter­richt

Auch in der PISA-Erhe­bung aus dem Jahr 2018 wur­den die Schü­le­rin­nen und Schü­ler gefragt, wie häu­fig digi­ta­le Gerä­te in ver­schie­de­nen Unter­richts­stun­den ein­ge­setzt wer­den. Dem­nach gaben rund 65 Pro­zent der Schü­le­rin­nen und Schü­ler in Deutsch­land an, dass sowohl in Deutsch als auch in Mathe­ma­tik in einer typi­schen Schul­wo­che kei­ne digi­ta­len Gerä­te zum Ein­satz kom­men. In den Natur­wis­sen­schaf­ten wer­den sie etwas häu­fi­ger ein­ge­setzt. In Däne­mark ergibt sich ein voll­kom­men ande­res Bild – der Ein­satz digi­ta­ler Gerä­te war dort bereits vor der Coro­na­kri­se Stan­dard.  

Die aktu­el­len Stu­di­en zei­gen auch, dass nur ein gerin­ger Teil der Lehr­kräf­te an digi­ta­li­sie­rungs­be­zo­ge­nen Fort­bil­dun­gen teil­nimmt und nur sehr weni­ge Leh­rer Unter­richts­hos­pi­ta­tio­nen zum Ein­satz digi­ta­ler Medi­en machen. Das Deut­sche Schul­por­tal hat im April die­ses Jah­res Leh­rer befragt – das Ergeb­nis: Esfehlt den Leh­rern an Kom­pe­ten­zen im Umgang mit digi­ta­len Lern­for­ma­ten, aber auch an tech­ni­scher Aus­stat­tung.

Mehr Fort- und Wei­ter­bil­dun­gen für Leh­rer

Um die Digi­ta­li­sie­rung an den Schu­len vor­an­zu­brin­gen, soll­ten Leh­rer bei der Ent­wick­lung von digi­ta­len Lehr- und Lern­kon­zep­ten unter­stützt wer­den. Digi­ta­les Ler­nen ist in der Aus­bil­dung zu ver­an­kern. Fort- und Wei­ter­bil­dun­gen sind deut­lich aus­zu­wei­ten. Die Aus­stat­tung der Schu­len mit digi­ta­len Medi­en ist wei­ter zu ver­bes­sern: In allen Schu­len soll­ten WLAN und digi­ta­le End­ge­rä­te für Lehr­kräf­te und Schü­ler ver­füg­bar sein. Außer­dem fehlt zusätz­li­ches IT-Per­so­nal für die IT-Admi­nis­tra­ti­on – und schnel­les Inter­net zuhau­se. Der Staat soll­te hier­zu zusätz­li­che Mit­tel über den Digi­tal­pakt hin­aus zur Ver­fü­gung stel­len.

Quel­le: IW Köln

Dass Schü­ler und Leh­rer sich gegen­wär­tig nur dann digi­tal ver­net­zen kön­nen, wenn sich ein För­der­ver­ein, ein Land­rat oder eine Schul­se­na­to­rin für eine zeit­ge­mä­ße IT-Infra­struk­tur ein­ge­setzt haben, wirft dunk­le Schat­ten auf die „Bil­dungs­re­pu­blik Deutsch­land“. Die Lehr­kräf­te müs­sen die Lern­platt­for­men aus den Nuller­jah­ren eben­so als Aus­druck feh­len­der Wert­schät­zung begrei­fen wie die Genera­ti­on der „Digi­tal Nati­ves“. Inso­fern ist es erfreu­lich, dass die Zei­ten des „Coro­na-Ler­nens“ das E-Lear­ning ins­ge­samt beschleu­ni­gen.”, schrieb unlängst Tim Engart­ner, Pro­fes­sor für Didak­tik der Sozi­al­wis­sen­schaf­ten an der Uni Frank­furt und dort Direk­tor der Aka­de­mie für Bil­dungs­for­schung und Leh­rer­bil­dung, in. der Frank­fur­ter Rund­schau (FR).

Die­se Mei­nung ist aber nur die EINE Wahr­heit. Es stimmt, das Coro­na auf die Män­gel im Schul­sys­tem auf­merk­sam gemacht hat. Es stimmt aber auch, dass das E-Lear­ning durch die Coro­na-Kri­se beschleu­nigt. wird Alte Model­le wie Mood­le wer­den neu­ge­lebt, ande­re Platt­for­men wie Iserv und lo-net wer­den akti­viert. Und: Es gibt Lehr­kräf­te, die pro­bie­ren sich aus, ent­wi­ckeln und nut­zen neue Online-Lern­me­tho­den (z.B. Pad­let) und tref­fen sich mit den Kids auf zoom. Und es gibt Lehr­kräf­te, die sich echt schwer tun mit dem digi­ta­len Ler­nen. Aber, woher sol­len sie es auch sol­len? Geför­dert wur­de die­ses neue Den­ken vor Coro­na nicht.

Erst seit Coro­na gibt es die­ses digi­ta­le Ler­nen und die Zei­ten von Prä­senz- und Distanz­ler­nen wird es noch lan­ge geben. Was also tun? Erst ein­mal müs­sen die ver­spro­che­nen 5,5 Mil­li­ar­den vom Digi­tal­pakt in den ein­zel­nen Schu­len ankom­men. Vie­le Schulleiter*innen belä­cheln sol­che Mel­dun­gen über einen mög­li­chen Geld­se­gen. Auf der ande­ren Sei­te wer­den aber ande­re Pro­ble­me dadurch nicht gelöst: es fehlt Per­so­nal und es fehlt Geld für Infra­struk­tur. “2025 wer­den allein an Grund­schu­len hier­zu­lan­de min­des­tens 15 000 Lehr­kräf­te feh­len. Und schon jetzt sind die Betreu­ungs­schlüs­sel an allen Schul­for­men aus­bau­fä­hig – erst recht, wenn man sich an erfolg­rei­chen Bil­dungs­na­tio­nen wie Finn­land oder Schwe­den ori­en­tiert. Wäh­rend die Stadt­staa­ten Ber­lin und Ham­burg im Schnitt jeweils 10.000 Euro pro Schü­ler aus­ge­ben, sind es in NRW nur 6800 Euro.”, heißt es in der FR.

Mir stellt sich aber auch eine ganz ande­re Fra­ge: Wie digi­tal muss Schu­le eigent­lich sein? Wir haben unse­re Beruf­li­che Ori­en­tie­rung schnell und effek­tiv auf Distanz­ler­nen umge­stellt, so dass wir bei­de Berei­che gut beherr­schen, also Distanz­ler­nen und Prä­senz­pha­sen in den Schu­len und an exter­nen Lern­or­ten. Dabei mer­ken wir in der Zusam­men­ar­beit mit den Schu­len, dass vie­le Schüler*innen kaum erreich­bar sind durch digi­ta­le Lern­an­ge­bo­te. Eine Leh­re­rin eines Gym­na­si­ums nahe Mön­chen­glad­bach berich­te­te mir, wenn sie ein zoom-Mee­ting anbie­ten wür­de, wären von 30 Schüler*innen knapp 10 dabei. Und in den Schu­len, in denen es vie­le “Hartz 4- Kin­der” gibt, sieht die Quo­te noch schlech­ter aus: vie­le Haus­hal­te haben kei­nen Com­pu­ter und das Job­cen­ter finan­ziert auch kei­nen PC zuhau­se für die Kids. Hier müss­te also (theo­re­tisch) die Schu­le dafür Sor­gen, dass die­se Kids ent­spre­chend ver­sorgt sind. Auch dies belä­cheln die Schulleiter*innen. Aber, viel­leicht kom­men die 5,5 Mil­li­ar­den ja doch noch an?!

Klar wird uns aber auch, dass Prä­senz­ler­nen oft­mals effek­ti­ver ist. Dies berich­ten uns die Lehrer*innen. Und wir spü­ren dies auch bei unse­ren Ange­bo­ten der Beruf­li­chen Ori­en­tie­rung. Eine Lern­grup­pe zieht alle Teilnehmer*innen indi­rekt und direkt mit und “durch”. Zuhau­se allei­ne zu ler­nen oder sich mit der Arbeits- und Berufs­welt zu beschäf­ti­gen erfor­dert sehr viel Selbst­mo­ti­va­ti­on und Selbst­ma­nage­ment. Ganz zu schwei­gen vom “ler­nen zu ler­nen” — das haben vie­le Schüler*innen bis heu­te nicht gelernt.

Tim Engart­ner schließt mit den Wor­ten: “Zugleich soll­te die Tat­sa­che, dass vie­len Schü­le­rin­nen und Schü­lern durch das der­zei­ti­ge Home­schoo­ling der Zugang zu einer war­men Mahl­zeit, zu einem gewalt­frei­en Lern­um­feld sowie zu ver­trau­ten Kon­takt­per­so­nen genom­men wur­de, Anlass sein, unser Schul­sys­tem bil­dungs-, sozi­al- und steu­er­po­li­tisch zu refor­mie­ren.”

Es gibt also viel zu tun .…

Die Pro­ble­me und Defi­zi­te von Schul­kin­dern wer­den Tag für Tag grö­ßer. Rich­ti­ger Unter­richt fin­det nicht statt und vie­le Kin­der kön­nen nicht aus­rei­chend Unter­stüt­zung von ihren Eltern bekom­men. Die Fol­ge: gra­vie­ren­de Aus­wir­kun­gen auf die Bil­dungs­ge­rech­tig­keit. Umso wich­ti­ger ist jetzt die Schul­öff­nung – vor­aus­ge­setzt, sie ist gut vor­be­rei­tet., sagt AXEL PLÜNNECKE vom Insti­tut der Deut­schen Wirt­schaft (IW).

In Punc­to Bil­dung geht es in Deutsch­land unge­recht zu: Wie gut oder schlecht ein Kind in der Schu­le ist, hängt noch immer zu sehr vom Bil­dungs­grad der Eltern ab. IW-Berech­nun­gen mit PISA-Daten zei­gen, dass höher gebil­de­te Eltern ihre Kin­der öfter bei Schul­auf­ga­ben unter­stüt­zen als weni­ger gebil­de­te Eltern. Die Coro­na-Kri­se ver­schärft die­ses Pro­blem seit Wochen und wird es, Stand jetzt, auch wei­ter­hin noch eini­ge Zeit tun. 

Die viel beschwo­re­ne Alter­na­ti­ve, den Schul­soff über digi­ta­le Lern­tools, Erklär­vi­de­os und Co. zu erler­nen, schafft eine wei­te­re Quel­le der Unge­rech­tig­keit. Nicht in jedem Haus­halt gibt es die nöti­gen End­ge­rä­te wie Com­pu­ter oder Tablets und auch die digi­ta­len Kom­pe­ten­zen unter­schei­den sich je nach sozio­öko­no­mi­schem Hin­ter­grund stark. Schnell sind vie­le Kin­der, Jugend­li­che oder Eltern über­for­dert. Genau wie das Schul­sys­tem: Bis­her fehlt es an flä­chen­de­cken­den digi­ta­len Unter­richts­kon­zep­ten.

Eine gut vor­be­rei­te­te, schritt­wei­se Schul­öff­nung ist daher umso wich­ti­ger. Zunächst muss für aus­rei­chend Hygie­ne gesorgt wer­den, um die Ver­brei­tung des Virus zu stop­pen. Beson­ders auf Vor­er­krank­te und Älte­re ab 60 muss geach­tet wer­den: Mehr als 100.000 Lehr­kräf­te gehö­ren zur Risi­ko­grup­pe. Sie müs­sen sich beson­ders schüt­zen und soll­ten kei­ne Prä­senz­pflicht haben. Viel­mehr könn­ten die­se Leh­rer den digi­ta­len Unter­richt wei­ter vor­an­trei­ben, Lehr­ma­te­ria­li­en erstel­len oder ein­zel­nen Schü­lern indi­vi­du­el­le Fern­be­treu­ung anbie­ten. Denn auch vie­le Kin­der wer­den auf­grund vor­er­krank­ter Eltern nicht zur Schu­le gehen kön­nen. „Jetzt ist der Bund gefragt“, sagt IW-Bil­dungs­ex­per­te Axel Plün­ne­cke. „Was die Schu­len und Kin­der brau­chen ist ein gro­ßes Hilfs­pa­ket.“ Ein ers­ter Schritt sei etwa die Bereit­stel­lung von Leih­ge­rä­ten für den digi­ta­len Unter­richt. 

Quel­le: www.iwkoeln.de


Lie­ben Sie in Coro­na-Zei­ten auch die Tele­fon- und Video­kon­fe­ren­zen?? Vor allem, wenn der Vor­sit­zen­de der Kon­fe­renz, der Chef zum Bei­spiel, dar­um bit­tet, die Kame­ra ein­zu­schal­ten? Ich fra­ge mich dann immer nach dem War­um, aber nur lei­se für mich. Ob man sehen will, ob der Gegen­über rasiert ist? Oder noch den Schlaf­an­zug trägt? “Durch die Über­tra­gung des Bil­des ent­steht etwas mehr „Nähe“ und das kommt bei vie­len mei­ner Kol­le­gen, Gesprächs­part­nern und Teil­neh­men­den sehr gut an.”, schreibt Unter­neh­mer­schafts­trai­ner Josef Busch­ba­cher aus der Nähe von Mün­chen. In sei­nem BLOG gibt er Tipps, wie man sei­ne Wir­kung in sol­chen Mee­tings ver­bes­sern kann — und das beginnt meis­tens mit dem Blick in die Kame­ra.