Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten, internationaler Krisen und gesellschaftlicher Spannungen blicken junge Menschen in Deutschland wieder zuversichtlicher auf ihre Zukunft. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Bertelsmann Stiftung. Die Generation der 18- bis 29-Jährigen ist optimistischer als viele ältere Menschen – verbindet diesen Optimismus jedoch mit klaren Erwartungen an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Studie kommt zu einem bemerkenswerten Ergebnis: Während viele ältere Menschen den gesellschaftlichen Entwicklungen skeptisch gegenüberstehen, sehen junge Erwachsene ihre persönliche Zukunft und die Zukunft Deutschlands deutlich positiver. Gleichzeitig wünschen sich 68 Prozent aller Befragten stärkere positive Zukunftsbilder und mehr Orientierung in Zeiten vielfältiger Krisen. (Bertelsmann Stiftung)
Dabei zeigt sich, dass junge Menschen keineswegs politikverdrossen sind. Zwar äußern auch sie Kritik am Funktionieren der Demokratie, doch ihre Zufriedenheit mit den demokratischen Institutionen liegt über der älterer Generationen. Rund 31 Prozent der 18- bis 29-Jährigen sind mit der Demokratie unzufrieden – bei den 40- bis 49-Jährigen sind es bereits 44 Prozent. Zudem bringen junge Erwachsene dem Bundestag mehr Vertrauen entgegen und möchten sich stärker gesellschaftlich engagieren. (Süddeutsche.de)
Besonders wichtig sind der jungen Generation konkrete Verbesserungen im Alltag. Ganz oben auf der Wunschliste stehen bezahlbarer Wohnraum, gute Bildungs- und Ausbildungschancen sowie eine bessere Unterstützung der psychischen Gesundheit. Die Studienautoren sehen darin einen klaren Auftrag an die Politik: Wer junge Menschen dauerhaft für Demokratie und gesellschaftliches Engagement gewinnen möchte, muss ihre Lebensrealität ernst nehmen.
Für Unternehmen und Arbeitgeber liefert die Untersuchung ebenfalls wichtige Hinweise. Junge Menschen wollen Verantwortung übernehmen und ihre Zukunft aktiv mitgestalten. Sie erwarten jedoch faire Chancen, verlässliche Perspektiven und die Möglichkeit, ihre Ideen einzubringen. Eine offene Unternehmenskultur, gute Aus- und Weiterbildung sowie Mitbestimmung gewinnen dadurch weiter an Bedeutung.
Gerade für Düsseldorf mit seiner vielfältigen Hochschul-, Ausbildungs- und Unternehmenslandschaft ist diese Entwicklung von besonderem Interesse. Die Landeshauptstadt investiert seit Jahren in berufliche Orientierung, Fachkräftesicherung und Start-up-Förderung. Die Ergebnisse der Bertelsmann Stiftung zeigen, dass solche Angebote den Nerv der jungen Generation treffen: Sie ist bereit, Verantwortung zu übernehmen – wenn Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die passenden Rahmenbedingungen schaffen.
Die Studie sendet damit ein positives Signal: Trotz vieler Herausforderungen herrscht unter jungen Menschen keine Resignation. Im Gegenteil – sie blicken mit vergleichsweise viel Zuversicht nach vorn und wollen die Zukunft aktiv mitgestalten. Entscheidend wird nun sein, ob ihre Erwartungen an Bildung, Wohnen, gesellschaftliche Teilhabe und demokratische Mitbestimmung erfüllt werden können. (Bertelsmann Stiftung)
https://kompetenzzentrum-duesseldorf.de/wp-content/uploads/2019/04/Logo-1030x312.png00Christoph Socharthttps://kompetenzzentrum-duesseldorf.de/wp-content/uploads/2019/04/Logo-1030x312.pngChristoph Sochart2026-07-31 09:14:462026-07-31 09:16:02Junge Generation blickt optimistischer in die Zukunft – klare Erwartungen an Politik und Gesellschaft
Foto: Chat GPT für Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung
Die duale Berufsausbildung genießt bei jungen Menschen einen deutlich besseren Ruf als häufig angenommen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh: Neun von zehn Auszubildenden sind mit ihrer Ausbildung zufrieden, 87 Prozent würden sich erneut für ihren Beruf entscheiden. Die eigentliche Herausforderung liegt nicht in der Attraktivität der Ausbildung, sondern darin, den Weg dorthin zu erleichtern.
Gerade für Unternehmen in Düsseldorf und der Region ist diese Erkenntnis von großer Bedeutung. Während in vielen Branchen dringend Fachkräfte gesucht werden, bleiben Ausbildungsplätze unbesetzt. Gleichzeitig zweifeln insbesondere Jugendliche mit niedrigem Schulabschluss an ihren Chancen auf einen Ausbildungsplatz – obwohl viele Betriebe händeringend Nachwuchs suchen.
Die Studie macht deutlich: Die Ausbildung selbst überzeugt. Die befragten Auszubildenden loben vor allem das Betriebsklima, die Zusammenarbeit mit ihren Kolleginnen und Kollegen sowie die Qualität ihrer Ausbildung. Das widerlegt das häufig gezeichnete Bild, junge Menschen würden sich grundsätzlich lieber für ein Studium entscheiden. Tatsächlich kann sich inzwischen eine Mehrheit der Jugendlichen eine duale Ausbildung vorstellen.
Dennoch gelingt vielen Jugendlichen der Einstieg nicht. Häufig scheitern sie an komplizierten Bewerbungsverfahren, mangelnder Orientierung oder der Sorge, den Anforderungen nicht gerecht zu werden. Die Bertelsmann Stiftung sieht deshalb vor allem beim Übergang von der Schule in den Beruf Handlungsbedarf. Schulen, Unternehmen, Kammern und Arbeitsagenturen müssten Jugendliche noch gezielter begleiten und ihnen den Zugang zu einer Ausbildung erleichtern.
Auch in Düsseldorf wird seit Jahren daran gearbeitet, junge Menschen und Unternehmen besser zusammenzubringen. Zahlreiche Initiativen zur Berufsorientierung, Praktika, Ausbildungsmessen und Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben verfolgen genau dieses Ziel. Sie gewinnen angesichts der aktuellen Studienergebnisse weiter an Bedeutung.
Für die Wirtschaft ist die Botschaft eindeutig: Die duale Ausbildung bleibt ein Erfolgsmodell. Damit sie ihre Stärke auch künftig entfalten kann, müssen jedoch mehr Jugendliche den Weg in die Betriebe finden. Nicht das Ansehen der Ausbildung ist das Problem – sondern die Hürden auf dem Weg dorthin.
Die Ergebnisse der Bertelsmann Stiftung senden damit ein ermutigendes Signal an Ausbildungsbetriebe: Wer jungen Menschen eine Chance gibt und sie frühzeitig anspricht, investiert nicht nur in den eigenen Fachkräftenachwuchs, sondern stärkt zugleich den Wirtschaftsstandort insgesamt.
https://kompetenzzentrum-duesseldorf.de/wp-content/uploads/2019/04/Logo-1030x312.png00Christoph Socharthttps://kompetenzzentrum-duesseldorf.de/wp-content/uploads/2019/04/Logo-1030x312.pngChristoph Sochart2026-07-28 09:13:512026-07-28 09:13:51Ausbildung hat kein Imageproblem – aber viele junge Menschen finden keinen Einstieg
Wer je einen Marathon gelaufen ist, kurz vor Schluss eines wichtigen Spiels noch einen Elfmeter verwandeln musste oder nach einer schweren Verletzung zurück auf den Platz gefunden hat, weiß: Der Körper macht nur die halbe Arbeit. Den Unterschied macht der Kopf. Genau diese mentale Stärke, die Spitzensportler über Jahre trainieren, lässt sich erstaunlich gut auf unseren Alltag und unseren Berufsalltag übertragen.
Was mentale Stärke eigentlich bedeutet
Mentale Stärke ist kein angeborenes Talent, sondern eine Fähigkeit, die trainiert werden kann – wie ein Muskel. Sie zeigt sich nicht darin, keine Angst oder Selbstzweifel zu haben, sondern darin, trotzdem weiterzumachen. Sportler lernen, mit Druck, Rückschlägen (auch dem „Scheitern“) und Erwartungen umzugehen, ohne sich davon lähmen zu lassen. Genau diese Muster – Fokus, Gelassenheit unter Druck, Umgang mit Niederlagen – sind auch im Büro, in Prüfungssituationen oder in schwierigen Lebensphasen Gold wert.
Warum das für uns alle relevant ist
Im Berufsleben begegnen uns ständig kleine und große Drucksituationen: die wichtige Präsentation, das schwierige Gespräch mit dem Chef, die Deadline, die einfach nicht näher rücken will. Wer hier mental stabil bleibt, trifft bessere Entscheidungen, bleibt handlungsfähig statt zu erstarren und erholt sich schneller von Rückschlägen. Und auch im Alltag – bei Konflikten, Verlusten oder einfach der Hektik des Lebens – hilft es, die Werkzeuge der Sportpsychologie zu kennen.
Fünf Tipps für mehr mentale Stärke
1. Setze dir Prozessziele statt nur Ergebnisziele
Sportler konzentrieren sich nicht nur auf den Sieg, sondern auf den nächsten Schritt: die nächste Wiederholung, den nächsten Ballkontakt. Übertrage das auf deinen Alltag: Statt „Ich muss dieses Projekt perfekt abschließen“ hilft „Ich erledige jetzt diesen einen Abschnitt gut“. Das reduziert Druck und macht große Aufgaben handhabbar.
2. Trainiere deine innere Sprache
Wie du mit dir selbst sprichst, beeinflusst, wie du handelst. Sportler arbeiten gezielt an ihrem Selbstgespräch, um Selbstzweifel durch konstruktive, ermutigende Gedanken zu ersetzen. Achte bewusst darauf, wie du in stressigen Momenten mit dir selbst redest – und korrigiere destruktive Gedankenmuster sofort.
3. Nutze Routinen, um Sicherheit zu schaffen
Vor dem Wettkampf haben viele Sportler feste Rituale – sie geben Halt in einer unsicheren Situation. Auch im Beruf helfen feste Abläufe, etwa ein fester Start in den Arbeitstag oder eine kurze Vorbereitungsroutine vor wichtigen Terminen, um Nervosität in Fokus zu verwandeln. Es gibt auch coole Mind Hacks, um gut in den Tag zu starten. Routinen funktionieren immer, aber: es sind „Routinen“, da wir sie Tag für Tag üben und damit auch unser Gehirn transformieren bzw. verändern können.
4. Lerne, Rückschläge als Information zu sehen, nicht als Urteil
„Scheitern“, auch wenn ich dieses Wort nicht mag, gehört zum Leben. „Rückschläge“ ist vielleicht ein „schöneres Wort“, aber warum soll man diese Situation nicht deutlich aussprechen, denn: Eine verlorene Partie bedeutet für einen Sportler nicht das Ende, sondern Material zum Lernen. Diese Haltung – Fehler als Feedback statt als persönliches Scheitern zu betrachten – nimmt viel Druck aus schwierigen Situationen und macht es leichter, wieder aufzustehen. Wie kommen wir da wieder raus? Wir feedbacken uns, was mir beim vergangenen Mal, als wir erfolgreich waren, anders gemacht haben.
5. Trainiere Erholung genauso bewusst wie Leistung
Kein Spitzensportler trainiert ohne Regenerationsphasen – Übertraining führt zu Verletzungen und mentaler Erschöpfung. Auch im Alltag und Beruf gilt: Bewusste Pausen, ausreichend Schlaf und Momente ohne Leistungsdruck sind keine Schwäche, sondern die Grundlage für langfristige Stärke.
Also: Mentale Stärke ist kein Privileg von Profisportlern. Es sind erlernbare Denk- und Verhaltensweisen, die uns helfen, mit Druck umzugehen, aus Rückschlägen zu lernen und langfristig belastbar zu bleiben – ob auf dem Spielfeld, im Büro oder im ganz normalen Alltag. Wer beginnt, diese fünf Prinzipien bewusst zu üben, wird merken: Der Kopf lässt sich genauso trainieren wie der Körper.
https://kompetenzzentrum-duesseldorf.de/wp-content/uploads/2019/04/Logo-1030x312.png00Christoph Socharthttps://kompetenzzentrum-duesseldorf.de/wp-content/uploads/2019/04/Logo-1030x312.pngChristoph Sochart2026-07-25 17:07:572026-07-25 17:07:57Mentale Stärke: Was Sportler uns über Alltag und Beruf lehren
Junge Generation blickt optimistischer in die Zukunft – klare Erwartungen an Politik und Gesellschaft
NewsFoto: BERTELSMANN STIFTUNG
Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten, internationaler Krisen und gesellschaftlicher Spannungen blicken junge Menschen in Deutschland wieder zuversichtlicher auf ihre Zukunft. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Bertelsmann Stiftung. Die Generation der 18- bis 29-Jährigen ist optimistischer als viele ältere Menschen – verbindet diesen Optimismus jedoch mit klaren Erwartungen an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Die Studie kommt zu einem bemerkenswerten Ergebnis: Während viele ältere Menschen den gesellschaftlichen Entwicklungen skeptisch gegenüberstehen, sehen junge Erwachsene ihre persönliche Zukunft und die Zukunft Deutschlands deutlich positiver. Gleichzeitig wünschen sich 68 Prozent aller Befragten stärkere positive Zukunftsbilder und mehr Orientierung in Zeiten vielfältiger Krisen. (Bertelsmann Stiftung)
Dabei zeigt sich, dass junge Menschen keineswegs politikverdrossen sind. Zwar äußern auch sie Kritik am Funktionieren der Demokratie, doch ihre Zufriedenheit mit den demokratischen Institutionen liegt über der älterer Generationen. Rund 31 Prozent der 18- bis 29-Jährigen sind mit der Demokratie unzufrieden – bei den 40- bis 49-Jährigen sind es bereits 44 Prozent. Zudem bringen junge Erwachsene dem Bundestag mehr Vertrauen entgegen und möchten sich stärker gesellschaftlich engagieren. (Süddeutsche.de)
Besonders wichtig sind der jungen Generation konkrete Verbesserungen im Alltag. Ganz oben auf der Wunschliste stehen bezahlbarer Wohnraum, gute Bildungs- und Ausbildungschancen sowie eine bessere Unterstützung der psychischen Gesundheit. Die Studienautoren sehen darin einen klaren Auftrag an die Politik: Wer junge Menschen dauerhaft für Demokratie und gesellschaftliches Engagement gewinnen möchte, muss ihre Lebensrealität ernst nehmen.
Für Unternehmen und Arbeitgeber liefert die Untersuchung ebenfalls wichtige Hinweise. Junge Menschen wollen Verantwortung übernehmen und ihre Zukunft aktiv mitgestalten. Sie erwarten jedoch faire Chancen, verlässliche Perspektiven und die Möglichkeit, ihre Ideen einzubringen. Eine offene Unternehmenskultur, gute Aus- und Weiterbildung sowie Mitbestimmung gewinnen dadurch weiter an Bedeutung.
Gerade für Düsseldorf mit seiner vielfältigen Hochschul-, Ausbildungs- und Unternehmenslandschaft ist diese Entwicklung von besonderem Interesse. Die Landeshauptstadt investiert seit Jahren in berufliche Orientierung, Fachkräftesicherung und Start-up-Förderung. Die Ergebnisse der Bertelsmann Stiftung zeigen, dass solche Angebote den Nerv der jungen Generation treffen: Sie ist bereit, Verantwortung zu übernehmen – wenn Politik, Wirtschaft und Gesellschaft die passenden Rahmenbedingungen schaffen.
Die Studie sendet damit ein positives Signal: Trotz vieler Herausforderungen herrscht unter jungen Menschen keine Resignation. Im Gegenteil – sie blicken mit vergleichsweise viel Zuversicht nach vorn und wollen die Zukunft aktiv mitgestalten. Entscheidend wird nun sein, ob ihre Erwartungen an Bildung, Wohnen, gesellschaftliche Teilhabe und demokratische Mitbestimmung erfüllt werden können. (Bertelsmann Stiftung)
Ausbildung hat kein Imageproblem – aber viele junge Menschen finden keinen Einstieg
NewsFoto: Chat GPT für Kompetenzzentrum Berufliche Orientierung
Die duale Berufsausbildung genießt bei jungen Menschen einen deutlich besseren Ruf als häufig angenommen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh: Neun von zehn Auszubildenden sind mit ihrer Ausbildung zufrieden, 87 Prozent würden sich erneut für ihren Beruf entscheiden. Die eigentliche Herausforderung liegt nicht in der Attraktivität der Ausbildung, sondern darin, den Weg dorthin zu erleichtern.
Gerade für Unternehmen in Düsseldorf und der Region ist diese Erkenntnis von großer Bedeutung. Während in vielen Branchen dringend Fachkräfte gesucht werden, bleiben Ausbildungsplätze unbesetzt. Gleichzeitig zweifeln insbesondere Jugendliche mit niedrigem Schulabschluss an ihren Chancen auf einen Ausbildungsplatz – obwohl viele Betriebe händeringend Nachwuchs suchen.
Die Studie macht deutlich: Die Ausbildung selbst überzeugt. Die befragten Auszubildenden loben vor allem das Betriebsklima, die Zusammenarbeit mit ihren Kolleginnen und Kollegen sowie die Qualität ihrer Ausbildung. Das widerlegt das häufig gezeichnete Bild, junge Menschen würden sich grundsätzlich lieber für ein Studium entscheiden. Tatsächlich kann sich inzwischen eine Mehrheit der Jugendlichen eine duale Ausbildung vorstellen.
Dennoch gelingt vielen Jugendlichen der Einstieg nicht. Häufig scheitern sie an komplizierten Bewerbungsverfahren, mangelnder Orientierung oder der Sorge, den Anforderungen nicht gerecht zu werden. Die Bertelsmann Stiftung sieht deshalb vor allem beim Übergang von der Schule in den Beruf Handlungsbedarf. Schulen, Unternehmen, Kammern und Arbeitsagenturen müssten Jugendliche noch gezielter begleiten und ihnen den Zugang zu einer Ausbildung erleichtern.
Auch in Düsseldorf wird seit Jahren daran gearbeitet, junge Menschen und Unternehmen besser zusammenzubringen. Zahlreiche Initiativen zur Berufsorientierung, Praktika, Ausbildungsmessen und Kooperationen zwischen Schulen und Betrieben verfolgen genau dieses Ziel. Sie gewinnen angesichts der aktuellen Studienergebnisse weiter an Bedeutung.
Für die Wirtschaft ist die Botschaft eindeutig: Die duale Ausbildung bleibt ein Erfolgsmodell. Damit sie ihre Stärke auch künftig entfalten kann, müssen jedoch mehr Jugendliche den Weg in die Betriebe finden. Nicht das Ansehen der Ausbildung ist das Problem – sondern die Hürden auf dem Weg dorthin.
Die Ergebnisse der Bertelsmann Stiftung senden damit ein ermutigendes Signal an Ausbildungsbetriebe: Wer jungen Menschen eine Chance gibt und sie frühzeitig anspricht, investiert nicht nur in den eigenen Fachkräftenachwuchs, sondern stärkt zugleich den Wirtschaftsstandort insgesamt.
Mentale Stärke: Was Sportler uns über Alltag und Beruf lehren
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