Immer wieder denken wir in unserer Stiftung darüber nach, wie leicht es sein kann, Menschen zu begeistern und zu motivieren. Wann hast du dich zuletzt wirklich gesehen gefühlt? Nicht nur gelobt, nicht nur bewertet – sondern wirklich wahrgenommen, so wie du bist?
Die Lösung: Wertschätzung! Sie ist eine Haltung. Und die Psychologie zeigt uns: Wo echte Wertschätzung gelebt wird, blühen Menschen auf – in Familien, in Teams, in Gemeinschaften. Aber was genau macht Wertschätzung aus? Forscher beschreiben fünf Dimensionen, die zusammen ein ganzes Bild ergeben.
1. Anerkennung – das Sichtbarmachen
Die erste Säule ist die einfachste und doch die häufig vergessene: jemandem sagen, dass du siehst, was er tut. Nicht als Leistungsbewertung, sondern als aufmerksamer Blick. „Ich habe bemerkt, wie viel Mühe du dir gegeben hast.” Das reicht oft schon.
2. Zugehörigkeit – das Gefühl, dazuzugehören
Menschen brauchen das Erleben: Ich bin Teil von etwas. Ich werde vermisst, wenn ich fehle. Wertschätzung zeigt sich deshalb auch darin, jemanden einzubeziehen, nachzufragen, Raum zu lassen.
3. Autonomie – Vertrauen schenken
Wer wertgeschätzt wird, darf auch selbst entscheiden. Diese Säule sagt: Ich traue dir zu, dass du es weißt und kannst. Kontrolle und Wertschätzung schließen sich oft aus – Vertrauen hingegen stärkt.
4. Sinn – das Wozu benennen
Menschen blühen auf, wenn sie verstehen, warum ihre Arbeit, ihr Beitrag, ihr Dasein wichtig ist. Wertschätzung bedeutet deshalb auch: den größeren Zusammenhang sichtbar machen. „Was du tust, macht einen Unterschied – und zwar hier.”
5. Wachstum – Entwicklung ermöglichen
Die fünfte Säule ist vielleicht die tiefste: Wer einen Menschen wirklich wertschätzt, möchte, dass er wächst. Das bedeutet ehrliches Feedback, Förderung, und manchmal auch das Loslassen in neue Aufgaben.
Was mich an diesen fünf Säulen berührt: Sie erfordern keine großen Gesten. Sie brauchen Aufmerksamkeit. Einen Moment des echten Hinschauens. Eine ehrliche Frage. Ein Wort zur richtigen Zeit.
Vielleicht lohnt es sich heute, inne zu halten und zu fragen: Wem gegenüber lebe ich Wertschätzung – und in welcher Dimension könnte ich noch aufmerksamer werden?
Denn Menschen blühen nicht durch Druck auf. Sie blühen, wenn sie gesehen werden.
Wie erlebst du Wertschätzung – gibst du sie lieber oder empfängst du sie lieber?
https://kompetenzzentrum-duesseldorf.de/wp-content/uploads/2019/04/Logo-1030x312.png00Christoph Socharthttps://kompetenzzentrum-duesseldorf.de/wp-content/uploads/2019/04/Logo-1030x312.pngChristoph Sochart2026-03-11 13:46:212026-03-11 13:46:21Wie Menschen aufblühen: Die fünf Säulen der Wertschätzung
Deutschland versteht sich als Industrienation, als Exportweltmeister, als Hightech-Standort. Doch ausgerechnet bei der systematischen technischen Bildung in den Schulen leistet sich das Land eklatante Defizite. Für das Gelingen des Geschäftsmodells der deutschen Wirtschaft ist die Verfügbarkeit gut ausgebildeter Fachkräfte im technischen Bereich von zentraler Bedeutung – und dennoch fehlt ein flächendeckendes Pflichtfach Technik an weiterführenden Schulen. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr, ob wir Technikunterricht verpflichtend einführen sollten – sondern warum wir es uns immer noch leisten, darauf zu verzichten.
Fachkräftemangel mit Ansage
Wie Wido Geis-Thöne, Senior Economist für Familienpolitik und Migrationsfragen beim Institut der Deutschen Wirtschaft, betont, entscheiden sich seit Jahren immer weniger junge Menschen in Deutschland für ein ingenieurwissenschaftliches Studium. Gleichzeitig gehen die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer in Rente. Der ohnehin bestehende Fachkräfteengpass im technischen Bereich wird sich dadurch weiter verschärfen.
Diese Entwicklung kommt nicht überraschend – sie ist das Ergebnis struktureller Versäumnisse. Wer technische Kompetenzen erst im Studium „entdecken“ soll, kommt oft zu spät mit ihnen in Berührung. Interessen entstehen früh – oder gar nicht.
Technikmündigkeit: Mehr als nur Fachkräftesicherung
Es geht jedoch nicht nur um ökonomische Interessen. Für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands ist es entscheidend, dass Kinder und Jugendliche zu technikmündigen Bürgerinnen und Bürgern heranwachsen.
Technikmündigkeit bedeutet:
technische Systeme im Alltag verstehen,
Chancen und Risiken von Innovationen realistisch einschätzen,
keine diffusen Ängste gegenüber neuen Technologien entwickeln,
aktiv an einer digitalisierten und technologisierten Gesellschaft teilhaben.
Diese Kompetenzen entstehen nicht automatisch durch Mediennutzung oder beiläufige Digitalisierung. Sie benötigen strukturierte, systematische Bildung.
Physik ist nicht Technik
Oft wird argumentiert, andere MINT-Fächer – insbesondere Physik – könnten technische Bildung mit abdecken. Das ist jedoch nur teilweise zutreffend.
Deutschland diskutiert über Digitalisierung, Energiewende, Künstliche Intelligenz und industrielle Transformation – doch in den Klassenzimmern fehlt oft die strukturelle Grundlage, um junge Menschen auf diese Herausforderungen vorzubereiten.
Wer den Fachkräftemangel ernst nimmt, wer gesellschaftliche Technikkompetenz stärken will und wer Innovationsfähigkeit sichern möchte, kommt an einem verbindlichen, qualitativ hochwertigen Pflichtfach Technik nicht vorbei.
https://kompetenzzentrum-duesseldorf.de/wp-content/uploads/2019/04/Logo-1030x312.png00Christoph Socharthttps://kompetenzzentrum-duesseldorf.de/wp-content/uploads/2019/04/Logo-1030x312.pngChristoph Sochart2026-02-23 07:38:102026-02-23 08:20:12Ohne Pflichtfach Technik verspielt Deutschland seine Zukunft
Die Bundesbildungsministerin Karin Prien ruft Babyboomer dazu auf, sich als ehrenamtliche Mentoren in Schulen zu engagieren. Die Rechnung klingt verlockend: Auf jedes sechsjährige Kind kommen in Deutschland nahezu zwei 60-Jährige. Ein riesiges Potenzial an Zeit, Lebenserfahrung und Engagement, das dem überlasteten Bildungssystem helfen könnte. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Was im Grundsatz eine gute Idee ist, scheitert in der Praxis an einer viel zu komplizierten Umsetzung, meint unser Kommentator Christoph Sochart.
Das Problem liegt im Detail
Das Startchancen-Programm der Bundesregierung fordert explizit die Einbindung ehrenamtlicher Lernpartner. Schulen können Fördermittel für Freiwillige beantragen. Soweit die Theorie. In der Realität werden sie dann mit dieser Aufgabe weitgehend alleingelassen. Es fehlt an Richtlinien, an dauerhafter Unterstützung und vor allem an hauptamtlichen Fachkräften, die die Ehrenamtskoordination übernehmen könnten.
Die Konsequenz: Schulen, die ohnehin am Limit arbeiten, sollen nun auch noch Freiwilligenarbeit organisieren. Lehrkräfte, denen bereits jetzt die Zeit für ihre Kernaufgaben fehlt, sollen Ehrenamtliche auswählen, einarbeiten und begleiten. Das ist realitätsfern.
Die pädagogische Herausforderung
Ein weiteres grundlegendes Problem wird in der Diskussion häufig übersehen: Vielen engagierten Seniorinnen und Senioren fehlt schlichtweg die pädagogische Erfahrung. Der gute Wille allein reicht nicht aus, um Kindern mit Lernschwierigkeiten, aus bildungsfernen Haushalten oder mit Migrationshintergrund wirksam zu helfen.
Wer soll diese Menschen schulen? Wer überprüft ihre Eignung vor dem Einsatz? Und wer begleitet sie kontinuierlich, wenn Konflikte mit Lehrkräften oder Schülern entstehen? Diese Fragen bleiben unbeantwortet. Ein erweitertes Führungszeugnis allein macht noch keinen guten Mentor.
Die fachliche Vorbereitung ist komplex: Wie gehe ich mit Kindern unterschiedlicher Herkunft um? Wie kommuniziere ich mit Lehrkräften auf Augenhöhe? Wo bekomme ich Arbeitsmaterialien? Was tue ich in Konfliktsituationen? All das erfordert professionelle Schulung und kontinuierliche Begleitung.
Es gibt bessere Lösungen
Statt das Rad neu zu erfinden, sollte die Politik auf bestehende Strukturen setzen. In Deutschland gibt es bereits etablierte Vereine und Organisationen mit genau diesem Vereinsziel. Programme wie “Mentor – Die Leselernhelfer” oder “Zukunftspartner – Die Starthilfe für dich” in Düsseldorf zeigen, wie Mentoring funktionieren kann. Sie verfügen über:
– Erfahrung in der Auswahl geeigneter Ehrenamtlicher
– Bewährte Konzepte
– Strukturen zur kontinuierlichen Begleitung
– Methoden zur Qualitätssicherung
– Netzwerke und Know-how
Eine Studie des Institute of Labor Economics in Bonn belegt laut der Zeitung „Die Zeit“ die Wirksamkeit solcher strukturierten Programme: Nach einem Jahr wöchentlicher Begleitung durch einen ehrenamtlichen Mentor schrumpfte der Bildungsabstand zwischen Kindern aus Familien mit niedrigem sozioökonomischen Status und besser gestellten Familien um die Hälfte.
Der richtige Weg: Kooperation statt Alleingang
Statt Schulen mit einer weiteren Aufgabe zu überlasten, sollte die Bundesregierung:
+ Lokale Vereine und Organisationen aktiv einbinden
Diese verfügen bereits über die notwendige Infrastruktur, das pädagogische Know-how und die Erfahrung in der Freiwilligenkoordination.
+ Bestehende Strukturen finanziell unterstützen
Vereine brauchen verlässliche Ressourcen für Schulungen, Administration und Koordination. Finanzielle Mittel sollten nicht primär an Schulen fließen, sondern an die Organisationen, die das Ehrenamt professionell begleiten können.
+ Standardisierte Prozesse schaffen
Klare Zuständigkeiten in Schulämtern, vereinfachte Antragsverfahren und digitale Koordinationsplattformen würden die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Organisationen erheblich erleichtern.
+ Auf Dialog setzen
Die Einbindung von Ehrenamtlichen muss in enger Abstimmung mit Schulen, Lehrkräften und erfahrenen Organisationen erfolgen. Nur so lässt sich klären, wo tatsächlich Bedarf besteht und wie dieser sinnvoll gedeckt werden kann.
Zusammengefasst bedeutet das: Potenzial nutzen, aber richtig
Das Potenzial der Babyboomer-Generation für die Bildung der Jüngeren ist real und wertvoll. Doch der aktuelle Ansatz der Bundesregierung droht dieses Potenzial zu verspielen. Wer Ehrenamt im Bildungssystem verankern will, darf nicht einfach nur dazu aufrufen und Fördertöpfe bereitstellen. Es braucht professionelle Strukturen, qualifizierte Begleitung und die kluge Nutzung bereits vorhandener Expertise. Die Lösung liegt nicht in einer weiteren Belastung der Schulen, sondern in der Stärkung erfahrener Organisationen und der Förderung lokaler Kooperationen. Nur so wird aus einer gut gemeinten Idee auch eine wirksame Maßnahme für mehr Bildungsgerechtigkeit.
Wie Menschen aufblühen: Die fünf Säulen der Wertschätzung
NewsGrafik: CS
Ohne Pflichtfach Technik verspielt Deutschland seine Zukunft
NewsDeutschland versteht sich als Industrienation, als Exportweltmeister, als Hightech-Standort. Doch ausgerechnet bei der systematischen technischen Bildung in den Schulen leistet sich das Land eklatante Defizite. Für das Gelingen des Geschäftsmodells der deutschen Wirtschaft ist die Verfügbarkeit gut ausgebildeter Fachkräfte im technischen Bereich von zentraler Bedeutung – und dennoch fehlt ein flächendeckendes Pflichtfach Technik an weiterführenden Schulen. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr, ob wir Technikunterricht verpflichtend einführen sollten – sondern warum wir es uns immer noch leisten, darauf zu verzichten.
Fachkräftemangel mit Ansage
Wie Wido Geis-Thöne, Senior Economist für Familienpolitik und Migrationsfragen beim Institut der Deutschen Wirtschaft, betont, entscheiden sich seit Jahren immer weniger junge Menschen in Deutschland für ein ingenieurwissenschaftliches Studium. Gleichzeitig gehen die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer in Rente. Der ohnehin bestehende Fachkräfteengpass im technischen Bereich wird sich dadurch weiter verschärfen.
Diese Entwicklung kommt nicht überraschend – sie ist das Ergebnis struktureller Versäumnisse. Wer technische Kompetenzen erst im Studium „entdecken“ soll, kommt oft zu spät mit ihnen in Berührung. Interessen entstehen früh – oder gar nicht.
Technikmündigkeit: Mehr als nur Fachkräftesicherung
Es geht jedoch nicht nur um ökonomische Interessen. Für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands ist es entscheidend, dass Kinder und Jugendliche zu technikmündigen Bürgerinnen und Bürgern heranwachsen.
Technikmündigkeit bedeutet:
technische Systeme im Alltag verstehen,
Chancen und Risiken von Innovationen realistisch einschätzen,
keine diffusen Ängste gegenüber neuen Technologien entwickeln,
aktiv an einer digitalisierten und technologisierten Gesellschaft teilhaben.
Diese Kompetenzen entstehen nicht automatisch durch Mediennutzung oder beiläufige Digitalisierung. Sie benötigen strukturierte, systematische Bildung.
Physik ist nicht Technik
Oft wird argumentiert, andere MINT-Fächer – insbesondere Physik – könnten technische Bildung mit abdecken. Das ist jedoch nur teilweise zutreffend.
Physik vermittelt naturwissenschaftliche Grundlagen. Technikunterricht hingegen verbindet:
naturwissenschaftliche Prinzipien,
konstruktives Denken,
Problemlösekompetenz,
praktische Umsetzung,
gesellschaftliche Reflexion technologischer Entwicklungen.
Technik ist anwendungsorientiert, interdisziplinär und lebensnah. Genau diese Perspektive fehlt vielerorts im Fächerkanon.
Ein Flickenteppich in Deutschland
Ein Blick auf die Bundesländer offenbart ein ernüchterndes Bild:
Gymnasien
Verpflichtender Technikunterricht existiert nur in sieben Bundesländern – meist mit sehr geringem Umfang.
Spitzenreiter sind Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils nur 2,0 Wochenstunden während der gesamten Schullaufbahn.
Bezieht man Wahlpflichtangebote ein, bleibt Brandenburg mit 2,3 Stunden vorn.
Werden Physik und Informatik anteilig berücksichtigt, liegt Mecklenburg-Vorpommern mit 5,0 Stunden an der Spitze.
Schlusslicht ist Hessen mit lediglich 1,3 Stunden.
Nichtgymnasialer Bereich
Hier ist die Lage etwas besser, aber keineswegs zufriedenstellend:
Thüringen erreicht im Pflichtbereich durchschnittlich 4,6 Stunden – unter Einbeziehung des Wahlpflichtbereichs sogar 5,2 Stunden.
Sachsen folgt mit 3,3 Stunden.
Bremen (1,0 Stunden) und Saarland (1,1 Stunden) bilden das untere Ende.
Besonders kritisch: In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ist an keiner allgemeinbildenden Schulform verpflichtender Technikunterricht vorgesehen.
Für eine Technologie- und Industrienation ist das ein Armutszeugnis.
Was jetzt passieren muss
Ein bloßes „Weiter so“ verschärft die Probleme. Notwendig ist:
1. Einführung eines bundesweiten Pflichtfachs Technik
mindestens drei bis vier Wochenstunden,
durchgehend vom Übergang in die weiterführende Schule bis zum Ende der Sekundarstufe I.
2. Stufenweiser Ausbau an Gymnasien
Kurzfristig wird eine vollständige Umsetzung kaum möglich sein. Daher:
Ausbau von Wahl- und Wahlpflichtangeboten,
sukzessive Ausweitung auf immer mehr Schulen,
schrittweise Überführung in ein Pflichtfach.
3. Integration technischer Inhalte in bestehende Fächer
Naturwissenschaftliche Fächer können stärker technikorientiert erweitert werden – jedoch nur mit:
gezielter Fortbildung der Lehrkräfte,
klarer curricularer Verankerung,
didaktisch fundierten Konzepten.
4. Qualität vor Quantität
Mehr Stunden allein reichen nicht. Entscheidend ist:
praxisorientierter Unterricht,
moderne Ausstattung,
qualifizierte Lehrkräfte,
verbindliche Qualitätsstandards.
Technische Bildung darf kein „Bastelunterricht“ sein, sondern muss systematisch Kompetenzen aufbauen.
Zusammenfassung: Zukunftsfähigkeit braucht Technikunterricht
Deutschland diskutiert über Digitalisierung, Energiewende, Künstliche Intelligenz und industrielle Transformation – doch in den Klassenzimmern fehlt oft die strukturelle Grundlage, um junge Menschen auf diese Herausforderungen vorzubereiten.
Wer den Fachkräftemangel ernst nimmt, wer gesellschaftliche Technikkompetenz stärken will und wer Innovationsfähigkeit sichern möchte, kommt an einem verbindlichen, qualitativ hochwertigen Pflichtfach Technik nicht vorbei.
Seniorenmentoren an Schulen: Gute Idee, komplizierte Realität
NewsDiese verfügen bereits über die notwendige Infrastruktur, das pädagogische Know-how und die Erfahrung in der Freiwilligenkoordination.
Vereine brauchen verlässliche Ressourcen für Schulungen, Administration und Koordination. Finanzielle Mittel sollten nicht primär an Schulen fließen, sondern an die Organisationen, die das Ehrenamt professionell begleiten können.
Klare Zuständigkeiten in Schulämtern, vereinfachte Antragsverfahren und digitale Koordinationsplattformen würden die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Organisationen erheblich erleichtern.
Die Einbindung von Ehrenamtlichen muss in enger Abstimmung mit Schulen, Lehrkräften und erfahrenen Organisationen erfolgen. Nur so lässt sich klären, wo tatsächlich Bedarf besteht und wie dieser sinnvoll gedeckt werden kann.