Seit 20 Jah­ren gibt es das Dua­le Ori­en­tie­rungs­prak­ti­kum (DOP). Es ist ein Modul der Stu­di­en­ori­en­tie­rung. Die Idee: Schü­le­rin­nen und Schü­ler ler­nen in einer Woche das Stu­di­en­le­ben auf einem Cam­pus ken­nen. Anschlie­ßend erfah­ren sie in einem Betriebs­prak­ti­kum, was sie mit die­sem Wunsch-Stu­di­um spä­ter nach der Schu­le machen kön­nen. Damit ist das DOP ein­ma­lig. Auf­grund von Coro­na muss­te das Düs­sel­dor­fer DOP-Team, an der Spit­ze mit Pro­jekt­lei­te­rin Rena­te Kiszkiel, kom­plett umden­ken und ent­wi­ckel­te in weni­gen Wochen ein neu­es DOP, näm­lich das neue “Digi-DOP”. Die Allein­stel­lungs­merk­ma­le: (1) Wir infor­mie­ren über alle Hoch­schu­len und Aka­de­mi­en, die für die Schü­ler von Inter­es­se sind. (2) Wir infor­mie­ren auch über neue Mög­lich­kei­ten des Stu­di­ums, näm­lich z.B. das Dua­le Stu­di­um in den Unter­neh­men direkt. (3) Wir infor­mie­ren auch über die Dua­le Aus­bil­dung, die teil­wei­se zumin­dest auch in den Unter­neh­men in Kom­bi­na­ti­on mit einem Dua­len Stu­di­um mög­lich sind. Heu­te berich­tet Rena­te Kiszkiel über ihre ers­te Erfah­run­gen mit dem “Digi-DOP” und lässt auch Schü­le­rin­nen und Schü­ler zu Wort kom­men. Lie­be Rena­te, bes­ten Dank für Ihren Impuls in die­sem BLOG.

Im Moment sind vie­le Pro­jekt­part­ner aus Hoch­schu­len, Unter­neh­men und zum Teil auch aus Schu­le im Home-Office und ver­su­chen von dort aus an vie­len Stel­len ihre Pro­jek­te zur Beruf­li­chen Ori­en­tie­rung in digi­ta­le For­ma­te umzu­mün­zen. Ich habe schon das Gefühl, dass uns das Jahr mit die­ser Auf­ga­be viel abver­langt hat. Neue For­ma­te muss­ten kon­zi­piert, gut durch­dacht und an die Ziel­grup­pen gebracht wer­den. Gera­de die Schüler*innen in den Abschluss­jahr­gän­gen, muss­ten mit einer Per­spek­tiv­lo­sig­keit und Unge­wiss­heit in ihre Zukunft bli­cken, die ich mir gar nicht vor­stel­len mag.

Vor ca. einer Woche habe ich mein neu­es For­mat „Digi­DOP“ digi­tal erprobt. Die­ses Pro­jekt ersetzt unter Coro­na-Bedin­gun­gen das sehr erfolg­rei­che Dua­le Ori­en­tie­rungs­prak­ti­kums, bei dem Schü­le­rin­nen und Schü­ler eine Woche lang die Düs­sel­dor­fer Hoch­schu­len besu­chen und dar­an anschlie­ßend sich in einem aka­de­mi­schen Berufs­feld erpro­ben. In der aktu­el­len Situa­ti­on war dies nicht mög­lich, weil auch die Hoch­schu­len aus Coro­na-Schutz­vor­ga­ben kei­ne Schü­le­rin­nen und Schü­ler ein­la­den durf­ten. In dem neu­en „Digi­DOP“ kön­nen sich Schü­le­rin­nen und Schü­ler auf einer geschütz­ten Lern­platt­form für ihre Digi­DOP-Woche anmel­den, erhal­ten Arbeits­ma­te­ria­li­en und kön­nen selbst­stän­dig an Live-Ver­an­stal­tun­gen der Düs­sel­dor­fer Hoch­schu­len teil­neh­men.

Nun möch­te ich allen Pro­jekt­part­nern an die­ser Stel­le noch ein­mal Mut machen: die Anstren­gun­gen einer kom­plet­ten Umstruk­tu­rie­rung von Real-Pro­jek­ten in Digi­tal-Pro­jek­te lohnt sich – das zeigt mir die heu­ti­ge Nach­be­rei­tung des aktu­ell lau­fen­den Digi­DOP-Pro­jek­tes.

Hier bin ich auf die Rück­mel­dun­gen aus der Abschluss­run­de des DigDOPs gesto­ßen und möch­te die­se mit Ihnen und Euch tei­len, denn mein Gefühl ist und bleibt: Schüler*innen sind sehr froh und dank­bar über unse­re Ange­bo­te. Gera­de Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die nur wenig Unter­stüt­zung von Zuhau­se erhal­ten, pro­fi­tie­ren von die­sen.

Hier also mei­ne Top 12 der herz­er­wär­men­den und ent­schä­di­gen­den Rück­mel­dun­gen der Schü­le­rin­nen und Schü­ler, für die zurück­lie­gen­den und viel­leicht auch noch vor uns lie­gen­den Mona­te, die uns in unse­rem Pro­jekt­ma­nage­ment her­aus­ge­for­dert haben und auch noch wei­ter­hin her­aus­for­dern wer­den:

Ich fand es wirk­lich so toll, das wir über­haupt so eine Mög­lich­keit bekom­men haben. Es bringt vie­len Men­schen etwas und ich wür­de mir wün­schen es wird wei­ter gemacht, denn wenn man wirk­lich Inter­es­se am Stu­die­ren oder etc. hat, möch­te man sich auch wirk­lich gut dar­auf vor­be­rei­ten, das geht am bes­ten mit so einer Mög­lich­keit wie dem Digi­DOP“

Ich schät­ze sehr, dass Sie sich die Zeit für uns genom­men haben, um uns in der Zukunft wei­ter­zu­hel­fen, wofür Sie eigent­lich nicht dazu ver­pflich­tet sind. Wie gesagt hat­te ich am Anfang kei­ne Ahnung was ich spä­ter machen will aber durch das DIGI-DOP Pro­gramm weiß ich was ich kon­kret machen möch­te und somit habe ich mehr Moti­va­ti­on bekom­men mein Abitur durch­zu­zie­hen. Vie­len Dank:)“

Es hat mir im Gesam­ten wei­ter­ge­hol­fen und ich bin froh, dass es trotz der Situa­ti­on die Mög­lich­keit gab, die Uni­ver­si­tä­ten und Hoch­schu­len ken­nen­zu­ler­nen.“

Ich fand es sehr inter­es­sant und es war mal was ande­res als sich die Infor­ma­tio­nen aus dem Inter­net zu zie­hen“

Ich fand die­se Woche sehr inter­es­sant, gleich­zei­tig auch von den The­men her sehr aktu­ell. Ich bin dank­bar, dass Sie so fle­xi­bel sind und die­ses Prak­ti­kum im Inter­net ange­bo­ten haben.“

Ich hat­te erst­mal gar kei­ne Per­spek­ti­ve doch jetzt weiß ich unge­fähr was ich machen möch­te. Ich dan­ke Ihnen sehr :)“

Ich fand die Woche sehr infor­ma­tiv und habe somit vie­le Vor­trä­ge besucht. Es war halt scha­de, dass die Stu­di­en­gän­ge, die mich inter­es­siert haben kei­ne Vor­trä­ge gehal­ten haben. Aber die die ich besucht habe waren inter­es­sant und ich konn­te dadurch mei­ne Stu­di­en­wahl bes­ser defi­nie­ren. Ich hab mich aber spä­ter selbst noch auf des­sen Home­pages infor­miert. War also kein gro­ßes Pro­blem.“

Ich fand die Woche ziem­lich hilfs­be­reit, da ich eini­ge Stu­di­en­gän­ge kenn­ge­lernt habe an die ich wahr­schein­lich nie­mals selb­stän­dig gedacht hät­te und die ich am Ende dann doch inter­es­sant fand.“

Ich fand es sehr scha­de, dass wir lei­der nicht in die Uni konn­ten, jedoch fand ich die­se Woche sehr inter­es­sant. Ich per­sön­lich hab an 6 ver­schie­de­nen Vor­le­sun­gen teil­ge­nom­men, und konn­te auch viel mit­neh­men. Was ich scha­de fand ist, dass man­che Vor­le­sun­gen sehr tro­cken waren, sodass es nach einer Zeit sehr lang­wei­lig gewor­den ist. Jedoch waren vie­le Vor­le­sun­gen sehr schön gestal­tet und es war auch inter­es­sant zuzu­hö­ren. Zu mir per­sön­lich, kann ich sagen, dass ich viel mit­ge­nom­men hab von der Woche, da ich jetzt weiß, in wel­che Rich­tung ich unge­fähr gehen möch­te und wel­che Stu­di­en­gän­ge eher etwas für mich wären und wel­che eher nicht. Ich dan­ke Ihnen sehr für die­se infor­ma­ti­ve Woche und die Zeit die Sie sich für uns genom­men haben! :))“

Ich wuss­te von Anfang an was ich stu­die­ren möch­te, jedoch fand ich es gut das wir trotz der aktu­el­len Lage die Mög­lich­keit hat­ten hier teil­zu­neh­men. Vie­le Sachen kann­te ich gar nicht bzw. hab ich falsch ein­ge­schätzt und ich hab ein Plan b gefun­den.“

Mir per­sön­lich hat die Woche sehr gefal­len, da die Ver­an­stal­tun­gen sehr infor­ma­tiv und span­nend waren. Alle Ver­an­stal­te­rin­nen haben mei­ner Mei­nung nach eine sehr gute Arbeit geleis­tet, da sie mit ihren Ver­an­stal­tun­gen uns vie­les mit auf den Weg gege­ben haben. Dan­ke, das wir trotz der aktu­el­len Situa­ti­on einen Ein­blick in die ver­schie­den Stu­di­en­gän­ge haben durf­ten!“

Also ich fin­de die Woche war sehr hilf­reich. Ich war sel­ber auch in vie­len versch. Live-Vor­trä­gen, am bes­ten hat mir Medi­zin und Berufs­pädgo­gik gefal­len. Ich habe gelernt, dass man z.B. bei eini­gen Fächern ein Vor­prak­ti­kum braucht. Auch wenn wir die Uni nicht per­sön­lich besu­chen konn­ten, fin­de ich es gut, dass wir die Mög­lich­keit hat­ten, unse­re Fra­gen zu stel­len. Vie­len Dank dafür!“

Bei der Auf­lis­tung die­ser Rück­mel­dun­gen geht es mir in kei­nem Fal­le dar­um uns oder unse­re gelun­ge­ne Pro­jekt­ar­beit in der Vor­der­grund zu stel­len. Wich­tig ist mir zu zei­gen, wie wich­tig es ist genau an der Stel­le des Über­gangs, gera­de jetzt, krea­ti­ve und alter­na­ti­ve For­men zu fin­den, um Schü­le­rin­nen und Schü­ler nicht mit ihrer Stu­di­en- und Berufs­ori­en­tie­rung allei­ne zu las­sen.

Das schaf­fen wir, wenn alle an einem Strang zie­hen und gemein­schaft­lich dar­an arbei­ten.

Hier­für möch­te ich mich bei den vie­len Hoch­schu­len aus Düs­sel­dorf bedan­ken, vor allem bei den lang­jäh­ri­gen Part­nern der Hein­rich-Hei­ne-Uni­ver­si­tät und der Hoch­schu­le Düs­sel­dorf, den vie­len Unter­neh­men und den Schu­len, die uns ihr Ver­trau­en schen­ken mit ihren Schü­le­rin­nen und Schü­lern neue For­ma­te aus­zu­pro­bie­ren.