Rund 600 Kin­der kamen in den Genuss der Herbst­aka­de­mie der Lan­des­haupt­stadt Düs­sel­dorf. Schwer­punk­te waren die Pro­gramm­ele­men­te zwei­er Initia­ti­ven unse­rer Stif­tung PRO AUSBILDUNG: dem zdi (MINT) und der Girls and Boys aca­de­my. Unter­stützt wur­de das Pro­gramm außer­dem von der Bür­ger­stif­tung Düs­sel­dorf / ein Bericht von Gre­gor Nacht­wey

In den ver­gan­ge­nen Som­mer­fe­ri­en star­te­te die Lan­des­haupt­stadt erst­mals ein kos­ten­lo­ses und frei­wil­li­ges Bil­dungs­pro­gramm für Schü­le­rin­nen und Schü­ler Düs­sel­dorfs. Auf­grund des gro­ßen Zuspruchs wur­de ent­schie­den, das Bil­dungs­an­ge­bot auch für die Dau­er der Herbst­fe­ri­en anzu­bie­ten. Hier­bei betei­lig­te sich nun auch die Bür­ger­Stif­tung Düs­sel­dorf an der Finan­zie­rung des Herbst­fe­ri­en-Pro­gramms. Bereits im letz­ten Jahr hat­te sich die Bür­ger­stif­tung über ihr Men­to­ren­pro­gramm Sprung­brett in das Pro­jekt „Komm auf Tour, dei­ne Stär­ken, dei­ne Zukunft.“ ein­brin­gen kön­nen. Mit dabei waren sei­ner­zeit und auch jetzt wie­der das Schul­ver­wal­tungs­amt und die Düs­sel­dor­fer Stif­tung Pro Aus­bil­dung. Die Ziel­grup­pe für das erneu­te statt­fin­den­de Feri­en Bil­dungs­an­ge­bot blieb unver­än­dert: Es kom­men Jugend­li­che zum Zug, die eine beson­de­re Unter­stüt­zung benö­ti­gen, weil in ihrem Umfeld Bil­dungs­för­de­rung aus unter­schied­lichs­ten Grün­den nicht selbst­ver­ständ­lich ist. So wur­den für das Herbst­fe­ri­en­pro­gramm im Vor­feld in beson­de­rem Maße in Düs­sel­dor­fer Haupt-, Gesamt- und Real­schu­len gewor­ben. In der Anmel­de­pha­se wur­den dann Schü­le­rin­nen und Schü­ler die­ser Schul­for­men beson­ders berück­sich­tigt.

Und das erleb­ten die rund 560 Jugend­li­chen in den zwei Wochen vom 12. bis 23. Okto­ber: Span­nen­de Din­ge aus den Berei­chen Mathe­ma­tik, Infor­ma­tik, Natur­wis­sen­schaft und Tech­nik – kurz: MINT – konn­ten spie­le­risch in ins­ge­samt 33 Work­shops erfah­ren wer­den. Hier­für stan­den knapp 70 Dozen­ten bereit, die dafür sorg­ten, dass Spiel, Spaß und Wis­sens­ver­mitt­lung in einem Gleich­klang stan­den und immer wie­der begeis­ter­ten. Pro­gram­mie­ren, 3D-Druck, 3D-Ani­ma­ti­on, App- und Spie­le­ent­wick­lung, Medi­en­er­stel­lung, Robo­tik und das The­ma Nach­hal­tig­keit stan­den dabei im Fokus. 14 Tage lang konn­ten sich Schü­le­rin­nen und Schü­ler aller Klas­sen­stu­fen in ein- bis fünf­tä­gi­gen Work­shops jeweils von 9 bis 15 Uhr in den Räum­lich­kei­ten des Hein­rich-Hertz-Berufs­kol­legs voll ent­fal­ten. Es war eine Freu­de, zu sehen, was die Jugend­li­chen dabei für Ergeb­nis­se erziel­ten und das, obwohl die meis­ten ohne Vor­kennt­nis­se an die Sache her­an­ge­gan­gen waren.

Zudem fan­den in der Sport­hal­le der Frei­herr-von-Stein-Real­schu­le an zwei Tagen Work­shops zur Stär­ken­ent­wick­lung und zur För­de­rung von Team­fä­hig­keit statt. Orga­ni­siert wur­den die­se Ange­bo­te von der Stif­tung Pro Aus­bil­dung im Rah­men der neu­en Girls & Boys Aca­de­mie. Unter dem Titel „Ent­de­cke die Stär­ken in dir!“ konn­ten Jun­gen und Mäd­chen ihre Geschick­lich­keit unter Beweis stel­len, konn­ten beim Erklim­men von „Ber­gen“ ihre Kräf­te ein­set­zen und konn­ten dabei zei­gen, dass mit Team­buil­ding viel erreicht wer­den kann. Am Ende des Tages nah­men die  Jugend­li­chen stolz jeweils drei Stär­ken­kar­ten mit nach Hau­se, die sie sich selbst erar­bei­tet hat­ten.

Die Bür­ger­stif­tung för­der­te über das Sti­pen­dia­ten-Res­sort bzw. das Pro­jekt Sprung­brett das außer­ge­wöhn­li­che Düs­sel­dor­fer Herbst­fe­ri­en­pro­gramm mit 25.000 EUR und leis­te­te damit ins­be­son­de­re für die Jugend­li­chen einen wert­vol­len Bei­trag in einer Coro­na bedingt schwie­ri­gen Zeit, in der es häu­fig an prak­ti­schen, erfahr­ba­ren Bil­dungs­an­ge­bo­ten man­gelt.