Ich weiß, darüber streiten sich die Gelehrten: Ist die beste Schule voll durch digitalisiert oder können auch analoge Schulen sehr gut sein? Sollten Schüler heutzutage mehrheitlich digital lernen und beschult werden? Der so genannten „Digitalpakt“ soll in den Schulen die große Wende bringen. Doch, was eigentlich sind die Kernelemente des Lernens? Wann und wie man lernt man gut?

130 Leseforscher aus ganz Europa haben soeben eine spannende Studie veröffentlicht.
http://ereadcost.eu/wp-content/uploads/2019/01/StavangerDeclaration.pdf.

Die Kernaussage ist „ernüchternd“. Beim digitalen Lesen und speziell unter Zeitdruck gehen wir zu selbstsicher mit Texten um. Digital lesen wir oberflächlicher als analog. Führen die digitalpolitischen Programme also zum Gegenteil dessen, was sie bewirken sollen? Kannibalisiert die digitale Kompetenz gar die Lesefähigkeit?

Für schnelles Informieren reiche das Digitale, schreibt Germanistin Sandra Richter in der Süddeutschen, doch die „Kulturtechnik des Interpretierens“ bewahre das nicht. Lesen Sie ihren Beitrag hier: https://www.sueddeutsche.de/bildung/schule-tablets-literatur-1.4415413